KI-Boom: Milliardeninvestitionen, Strommangel und Widerstand (21.10.2026)
In dieser Folge
- 01
SpaceX rechnet mit Verdopplung der Investitionsausgaben im laufenden Quartal – KI-Geschäft überholt Starlink
Business InsiderSpaceX hat im dritten Quartal rund 19,6 Milliarden Dollar investiert, davon 16,4 Milliarden Dollar in KI, und erwartet für das laufende Quartal Investitionsausgaben von 35 bis 40 Milliarden Dollar. Das KI-Segment erzielte mit 7,6 Milliarden Dollar erstmals mehr Umsatz als das Starlink-Geschäft mit 5,2 Milliarden Dollar. Konzernchef Elon Musk erklärte, dass Strom, Kühlung und Infrastruktur mittlerweile größere Engpässe seien als Chips.
Original - 02
Amazon kauft Nvidia-KI-Systeme für Milliarden, die es mangels Strom noch nicht in Betrieb nehmen kann
Business InsiderAmazon Web Services sichert sich KI-Hardware inzwischen früher als bisher und erwartete laut internen E-Mails im August rund 5 Milliarden Dollar an Nvidias GB300-Server-Racks, noch bevor diese final eingesetzt werden. Weil an einigen Standorten die verfügbare Stromkapazität fehlt, lagern fertige Systeme teils in Zwischenlagern, was große Summen Kapital bindet. Amazon bezeichnet die Zwischenlagerung als bewährte Geschäftspraxis, während der Konzern zugleich unter wachsendem Druck auf seinen Cashflow steht.
Original - 03
Chinas Überbestellungen bei Nvidia und Börsenzweifel an Netflix-Wachstum
HeiseAus China sind bei Nvidia Bestellungen für mehr als sechs Millionen Grafikkarten vom Typ RTX PRO 5500 eingegangen, obwohl der Konzern 2027 nur maximal drei Millionen Stück für alle Kunden weltweit fertigen kann. Netflix steigerte Umsatz und Gewinn erneut, doch ein schwächerer Ausblick beim Werbeumsatz dämpft den Aktienkurs. Zudem stellte Microsoft in Paris neue Angebote für mehr Cloud-Souveränität vor, die Experten wegen US-Gesetzen weiterhin skeptisch sehen.
Original - 04
Widerstand gegen Big Tech: Rebecca Solnit sieht in der Wut auf KI und Rechenzentren eine Chance für die Zwischenwahlen
The Guardian AIIn ihrem Meinungsbeitrag argumentiert die Guardian-Kolumnistin Rebecca Solnit, dass sich in den USA eine breite Protestbewegung gegen Rechenzentren, KI, Überwachungstechnik und die Tech-Milliardäre formiert. Diese „schöne Wut“ speise sich aus dem Wunsch, Demokratie, Klima, Kreativität und das Menschsein zu schützen. Die Zwischenwahlen 2026 könnten sich dabei zu einem Votum über die Nähe der Republikaner zu den Tech-Konzernen entwickeln.
Original - 05
Google und Amazon greifen Nvidias Vormachtstellung bei KI-Entwicklern mit PyTorch-Versionen für eigene Chips an
TechCrunch AIGoogle hat TorchTPU als Open-Source-Projekt veröffentlicht, mit dem sich PyTorch-Anwendungen per einfacher Konfigurationsänderung und ohne Umschreiben auf Googles TPU-Chips und in die Google Cloud übertragen lassen. Einen Tag zuvor hatte Amazon mit TorchNeuron eine ähnliche Lösung für seinen Trainium-Chip und AWS vorgestellt. Beide Konzerne wollen so die Abhängigkeit der KI-Branche von Nvidias GPUs verringern, wobei ein massenhafter Wechsel der Entwickler nicht automatisch zu erwarten ist.
Original - 06
GPT-OSS-20B für mehrsprachiges Reasoning: SFT und GRPO auf Amazon SageMaker HyperPod im Vergleich
AWS Machine Learning BlogDas Open-Weight-Modell GPT-OSS-20B denkt standardmäßig auf Englisch und begründete in einem Test mit 50 Beispielen nur in 22 Prozent der Fälle in der geforderten Zielsprache. Durch überwachtes Fine-Tuning (SFT) mit LoRA stieg dieser Wert auf 100 Prozent, die Antwortsprache lag jedoch erst bei 62 Prozent. Ein anschließendes GRPO-Training steigerte die Antwortsprache um 8 Punkte auf 70 Prozent, weil hier noch Verbesserungspotenzial bestand, während SFT das Verhalten zuvor erst vermitteln musste.
Original - 07
Altman skizziert drei Wege zu sicherer KI – vom IAEA-Modell bis zum Szenario eines allein dominierenden Entwicklers
The DecoderOpenAI-Chef Sam Altman soll intern drei Szenarien für sichere KI vorgestellt haben: eine IAEA-ähnliche Aufsichtsbehörde, den "Demis-Plan" mit einer gemeinsamen Einheit der großen Labore und den "Eliezer-Plan", bei dem ein Entwickler allen anderen die Rechenressourcen entzieht. Das berichtet The Information unter Berufung auf Eingeweihte. Zeitgleich bereitet die Trump-Regierung erstmals einen Rahmen zur Aufsicht über Entwickler von Superintelligenz vor.
Original - 08
Ex-Nvidia-Managerin Amulya Vishwanath: Physical AI steckt in ihrer „LEGO-Ära“
TechCrunch AIAmulya Vishwanath, Gründerin und Managing Partnerin der auf Physical AI spezialisierten Risikokapitalfirma Techable Ventures, sieht die Robotik noch nicht an einem „ChatGPT-Moment“, sondern in einer „LEGO-Ära“. Aktuell würden grundlegende Software- und Hardware-Bausteine wie Roboterhände oder Aktuatoren neu gedacht, damit Innovation skalieren kann. Entscheidend sei zudem der Zugang zu Fachkräften, bei dem sie Gründer mit ihrem Netzwerk unterstützen will.
Original
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SpaceX rechnet mit Verdopplung der Investitionsausgaben im laufenden Quartal – KI-Geschäft überholt Starlink
Business InsiderSpaceX hat im dritten Quartal rund 19,6 Milliarden Dollar investiert, davon 16,4 Milliarden Dollar in KI, und erwartet für das laufende Quartal Investitionsausgaben von 35 bis 40 Milliarden Dollar. Das KI-Segment erzielte mit 7,6 Milliarden Dollar erstmals mehr Umsatz als das Starlink-Geschäft mit 5,2 Milliarden Dollar. Konzernchef Elon Musk erklärte, dass Strom, Kühlung und Infrastruktur mittlerweile größere Engpässe seien als Chips.
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Amazon kauft Nvidia-KI-Systeme für Milliarden, die es mangels Strom noch nicht in Betrieb nehmen kann
Business InsiderAmazon Web Services sichert sich KI-Hardware inzwischen früher als bisher und erwartete laut internen E-Mails im August rund 5 Milliarden Dollar an Nvidias GB300-Server-Racks, noch bevor diese final eingesetzt werden. Weil an einigen Standorten die verfügbare Stromkapazität fehlt, lagern fertige Systeme teils in Zwischenlagern, was große Summen Kapital bindet. Amazon bezeichnet die Zwischenlagerung als bewährte Geschäftspraxis, während der Konzern zugleich unter wachsendem Druck auf seinen Cashflow steht.
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HeiseAus China sind bei Nvidia Bestellungen für mehr als sechs Millionen Grafikkarten vom Typ RTX PRO 5500 eingegangen, obwohl der Konzern 2027 nur maximal drei Millionen Stück für alle Kunden weltweit fertigen kann. Netflix steigerte Umsatz und Gewinn erneut, doch ein schwächerer Ausblick beim Werbeumsatz dämpft den Aktienkurs. Zudem stellte Microsoft in Paris neue Angebote für mehr Cloud-Souveränität vor, die Experten wegen US-Gesetzen weiterhin skeptisch sehen.
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Widerstand gegen Big Tech: Rebecca Solnit sieht in der Wut auf KI und Rechenzentren eine Chance für die Zwischenwahlen
The Guardian AIIn ihrem Meinungsbeitrag argumentiert die Guardian-Kolumnistin Rebecca Solnit, dass sich in den USA eine breite Protestbewegung gegen Rechenzentren, KI, Überwachungstechnik und die Tech-Milliardäre formiert. Diese „schöne Wut“ speise sich aus dem Wunsch, Demokratie, Klima, Kreativität und das Menschsein zu schützen. Die Zwischenwahlen 2026 könnten sich dabei zu einem Votum über die Nähe der Republikaner zu den Tech-Konzernen entwickeln.
Original - 05
Google und Amazon greifen Nvidias Vormachtstellung bei KI-Entwicklern mit PyTorch-Versionen für eigene Chips an
TechCrunch AIGoogle hat TorchTPU als Open-Source-Projekt veröffentlicht, mit dem sich PyTorch-Anwendungen per einfacher Konfigurationsänderung und ohne Umschreiben auf Googles TPU-Chips und in die Google Cloud übertragen lassen. Einen Tag zuvor hatte Amazon mit TorchNeuron eine ähnliche Lösung für seinen Trainium-Chip und AWS vorgestellt. Beide Konzerne wollen so die Abhängigkeit der KI-Branche von Nvidias GPUs verringern, wobei ein massenhafter Wechsel der Entwickler nicht automatisch zu erwarten ist.
Original - 06
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AWS Machine Learning BlogDas Open-Weight-Modell GPT-OSS-20B denkt standardmäßig auf Englisch und begründete in einem Test mit 50 Beispielen nur in 22 Prozent der Fälle in der geforderten Zielsprache. Durch überwachtes Fine-Tuning (SFT) mit LoRA stieg dieser Wert auf 100 Prozent, die Antwortsprache lag jedoch erst bei 62 Prozent. Ein anschließendes GRPO-Training steigerte die Antwortsprache um 8 Punkte auf 70 Prozent, weil hier noch Verbesserungspotenzial bestand, während SFT das Verhalten zuvor erst vermitteln musste.
Original - 07
Altman skizziert drei Wege zu sicherer KI – vom IAEA-Modell bis zum Szenario eines allein dominierenden Entwicklers
The DecoderOpenAI-Chef Sam Altman soll intern drei Szenarien für sichere KI vorgestellt haben: eine IAEA-ähnliche Aufsichtsbehörde, den "Demis-Plan" mit einer gemeinsamen Einheit der großen Labore und den "Eliezer-Plan", bei dem ein Entwickler allen anderen die Rechenressourcen entzieht. Das berichtet The Information unter Berufung auf Eingeweihte. Zeitgleich bereitet die Trump-Regierung erstmals einen Rahmen zur Aufsicht über Entwickler von Superintelligenz vor.
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Ex-Nvidia-Managerin Amulya Vishwanath: Physical AI steckt in ihrer „LEGO-Ära“
TechCrunch AIAmulya Vishwanath, Gründerin und Managing Partnerin der auf Physical AI spezialisierten Risikokapitalfirma Techable Ventures, sieht die Robotik noch nicht an einem „ChatGPT-Moment“, sondern in einer „LEGO-Ära“. Aktuell würden grundlegende Software- und Hardware-Bausteine wie Roboterhände oder Aktuatoren neu gedacht, damit Innovation skalieren kann. Entscheidend sei zudem der Zugang zu Fachkräften, bei dem sie Gründer mit ihrem Netzwerk unterstützen will.
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Häufige Fragen
Warum werden Strom und Infrastruktur im KI-Ausbau zum größeren Engpass als Chips?
Fertige KI-Hardware nützt wenig, wenn Strom, Kühlung und Rechenzentrumsinfrastruktur fehlen. SpaceX-Chef Elon Musk nennt diese Faktoren inzwischen größere Engpässe als Chips. Bei Amazon lagern Nvidia-Systeme teils in Zwischenlagern, weil an einigen Standorten die Stromkapazität fehlt, was viel Kapital bindet.
Wie stark investiert SpaceX in KI, und welche Rolle spielt das Segment im Konzern?
SpaceX investierte im dritten Quartal rund 19,6 Milliarden Dollar, davon 16,4 Milliarden Dollar in KI, und erwartet im laufenden Quartal 35 bis 40 Milliarden Dollar. Das KI-Segment erzielte mit 7,6 Milliarden Dollar erstmals mehr Umsatz als Starlink mit 5,2 Milliarden Dollar.
Wie wollen Google und Amazon die Abhängigkeit von Nvidia-GPUs verringern?
Google bietet mit TorchTPU und Amazon mit TorchNeuron Open-Source-Lösungen, die PyTorch-Anwendungen mit geringem Aufwand auf die eigenen Chips (TPU bzw. Trainium) und Clouds übertragen. Ein massenhafter Wechsel der Entwickler ist dadurch aber nicht automatisch zu erwarten.
Wie lässt sich mehrsprachiges Reasoning bei GPT-OSS-20B verbessern?
Das Modell begründete im Test nur in 22 Prozent der Fälle in der Zielsprache. Überwachtes Fine-Tuning mit LoRA erhöhte das auf 100 Prozent, die Antwortsprache lag aber erst bei 62 Prozent. Ein anschließendes GRPO-Training steigerte sie um 8 Punkte auf 70 Prozent, da SFT das Verhalten vermittelt und GRPO es weiter verfeinert.
Welche Signale zeigen wachsende Risiken und Widerstände rund um Big Tech und KI?
In den USA formiert sich laut Rebecca Solnit eine breite Protestbewegung gegen Rechenzentren, KI und Überwachungstechnik, die die Zwischenwahlen 2026 beeinflussen könnte. Zugleich bleiben Experten gegenüber Microsofts neuen Cloud-Souveränitätsangeboten wegen US-Gesetzen skeptisch.
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Hallo, hier ist Maya von KI Kompakt. Heute dreht sich vieles um eine einfache Frage: Wer hat genug Rechenleistung, und wer hat genug Strom dafür? Dazu kommen der wachsende Widerstand gegen Rechenzentren, neue Sicherheitsdebatten und ein praktisches Beispiel, wie man ein offenes Modell mehrsprachig fit macht. Fangen wir mit SpaceX an. Das Unternehmen hat im dritten Quartal rund 19,6 Milliarden Dollar investiert, davon 16,4 Milliarden in KI. Fürs laufende Quartal rechnet SpaceX mit 35 bis 40 Milliarden Dollar. Das ist fast eine Verdopplung. Finanzchef Bret Johnsen begründet das mit neu in Betrieb gehender Rechenleistung. Die amortisiere sich zu aktuellen Preisen in weniger als einem Jahr, sagt er. Spannend ist der Umsatz. Das KI-Segment kam auf 7,6 Milliarden Dollar und liegt damit erstmals vor Starlink mit 5,2 Milliarden. Analysten hatten nur mit 6,3 Milliarden gerechnet. Es ist übrigens das erste Quartal seit der Übernahme von Cursor durch SpaceX. Außerdem vermietet SpaceX Rechenleistung, unter anderem an Anthropic, Google und Reflection AI. Das brachte zuletzt 1,6 Milliarden Dollar zusätzlichen Umsatz. Elon Musk sagt, Hyperscaler und Dutzende kleinere Firmen drängten auf mehr Kapazität. Die Hälfte der Rechenleistung soll intern laufen, die andere Hälfte vermietet werden. Und er sagt: Strom, Kühlung und Infrastruktur seien inzwischen größere Engpässe als Chips. Genau das zeigt sich bei Amazon. Laut internen E-Mails sicherte sich AWS im August Nvidia-GB300-Server-Racks im Wert von etwa 5 Milliarden Dollar, und zwar früher in der Lieferkette als bisher. Das Verfahren heißt Early Rack Receipt. Für die Zukunft war von rund 3 Milliarden Dollar zusätzlich pro Monat die Rede. Das Problem: An einigen Standorten fehlt der Strom, die Systeme liegen teils in Zwischenlagern. Mindestens einem Team fehlte laut einer E-Mail ein klar prognostizierter Weg, die Racks in Rechenzentren zu bringen. Amazon widerspricht für das Gesamtunternehmen und nennt Zwischenlagerung bewährte Geschäftspraxis. Aber der Druck ist real. Amazon plant in diesem Jahr rund 220 Milliarden Dollar Investitionen, mehr als jeder andere Big-Tech-Konzern. Der freie Cashflow war im letzten Quartal erstmals seit 2023 negativ. Einordnung: Hardware zu kaufen ist gerade leichter, als sie ans Netz zu bringen. Wer Strom und Fläche hat, hat einen echten Vorteil. Passend dazu die Nachfrage aus China. Bei Nvidia sollen Bestellungen für mehr als sechs Millionen Grafikkarten vom Typ RTX PRO 5500 eingegangen sein. Nvidia kann 2027 aber nur maximal drei Millionen Stück für alle Kunden weltweit fertigen. Allein Alibaba, Bytedance und Tencent sollen drei Millionen bestellt haben, nach Listenpreis rund 35 Milliarden Dollar. Die Karten sind nicht für Spiele gedacht, sondern für KI-Inferenz. Wichtig: Eine Quelle sagt, Besteller dürften nur auf fünf bis zehn Prozent ihrer Menge hoffen. Die Zahlen sind also eher ein Signal für Hunger als echte Liefermengen. Wo Nvidia so gefragt ist, wollen andere an der Abhängigkeit rütteln. Amazon hat TorchNeuron vorgestellt, Google einen Tag später TorchTPU als Open-Source-Projekt. Beide Werkzeuge sollen PyTorch-Anwendungen auf die eigenen Chips bringen, also Trainium bei Amazon und TPUs bei Google. Bei Google geht das nach eigener Aussage per Konfigurationsänderung, ohne Code umzuschreiben. Das ist wichtig, weil PyTorch nach manchen Angaben in 85 Prozent der KI-Anwendungen steckt. Meta hat es 2016 entwickelt, 2022 ging es an die Linux Foundation. Viele Funktionen sind auf Nvidia-GPUs zugeschnitten. Amazon reicht deshalb sogar Code im Haupt-PyTorch-Projekt ein, der das Framework offener für beliebige Hardware macht. Google hat mit Meta, Hugging Face, den Machern von vLLM und SGLang und weiteren Partnern zusammengearbeitet. Dazu kommt eine TPU agent suite, die Entwickler beim Umzug unterstützt und Fehler behebt. Mein Fazit: Der Schritt ist klug, weil er die Hürde senkt. Aber ein Massenwechsel kommt davon nicht automatisch. Entwickler wechseln erst, wenn Leistung, Preis und Stabilität stimmen. Ein kurzer Blick nach Europa. Microsoft hat in Paris auf der Frontier Tour neue Angebote für mehr Cloud-Souveränität gezeigt. Satya Nadella und Cloud-Chef Douglas Phillips setzen auf einen modularen Ansatz. Organisationen legen je Rechenaufgabe fest, wie viel Kontrolle, Transparenz und lokale Ausführung sie brauchen. Das reicht von der öffentlichen Cloud über kundenbetriebene Umgebungen bis zu spezialisierten Partnernetzwerken. Experten bleiben skeptisch, weil US-Gesetze weiter greifen können. Für Unternehmen in Europa bleibt das also eine Abwägung, kein Haken hinter dem Thema Datenschutz. Der Bau all dieser Rechenzentren stößt in den USA auf Gegenwind. Guardian-Kolumnistin Rebecca Solnit beschreibt in einem Meinungsbeitrag eine wachsende Protestbewegung gegen Rechenzentren, KI und Überwachungstechnik. Laut Datacenterwatch.org haben sich mindestens 142 Aktivistengruppen in 24 Bundesstaaten organisiert, um Bau und Erweiterung von Rechenzentren zu verhindern. Umfragen zufolge wünscht sich die Mehrheit der Amerikaner eine Pause bei der KI-Entwicklung. In San Francisco demonstrierten im September mehr als 1.000 Pflegekräfte und Anwohner dafür, dass Krankenhäuser nicht mehr mit Palantir zusammenarbeiten. New York City verbietet den Einsatz von KI für Schüler bis zur achten Klasse. Solnit sieht die Zwischenwahlen 2026 auch als Votum über die Nähe der Republikaner zu den Tech-Konzernen. Das ist ihre Meinung, keine Prognose. Aber die Zahlen zeigen: Standortfragen, Strom und Akzeptanz werden zum echten Risiko für Ausbaupläne. Das passt zu dem, was wir bei Amazon und SpaceX gesehen haben. Ein bemerkenswertes Detail steht in ihrem Text auch zu Anthropic. Die Unterlagen für den Börsengang räumen ein, dass KI-Modelle katastrophale oder existenzielle Risiken für die Menschheit bergen könnten. Solche Sätze in offiziellen Dokumenten sind kein Marketing, sondern juristisch relevant. Dazu passt eine Meldung von The Decoder. Laut The Information hat Sam Altman intern drei Wege zu sicherer KI skizziert. Erstens eine Aufsichtsbehörde nach dem Vorbild der Internationalen Atomenergiebehörde. Zweitens den sogenannten Demis-Plan, eine gemeinsame Einheit der großen Labore. Und drittens den Eliezer-Plan, bei dem ein Entwickler allen anderen die Rechenressourcen entzieht. Das ist ein Szenario, in dem einer allein dominiert. Zeitgleich bereitet die Trump-Regierung erstmals einen Rahmen zur Aufsicht über Entwickler von Superintelligenz vor. Das ist noch kein Gesetz, aber die Richtung ist klar: Rechenleistung wird nicht nur ein Geschäft, sondern ein Hebel der Regulierung. Zum Schluss ein praktisches Beispiel für alle, die selbst mit Modellen arbeiten. Der AWS Machine Learning Blog zeigt, wie man das offene Modell GPT-OSS-20B mehrsprachig denken lässt. Standardmäßig denkt es auf Englisch. In einem Test mit 50 Beispielen begründete es nur in 22 Prozent der Fälle in der geforderten Zielsprache. Bei Deutsch waren es 10 Prozent, bei Französisch, Spanisch und Italienisch null. Dann kam überwachtes Fine-Tuning mit LoRA auf Amazon SageMaker HyperPod. Trainiert wurde mit rund 949 Beispielen in fünf Sprachen, über 1.000 Schritte. Ergebnis: Die Denksprache stimmte nun zu 100 Prozent. Die Antwortsprache lag aber erst bei 62 Prozent. Danach folgte GRPO, also Reinforcement Learning mit einer Belohnungsfunktion für Antwortsprache, Reasoning-Sprache und Kürze. Damit stieg die Antwortsprache auf 70 Prozent. Deutsch kam auf 80 Prozent, Französisch auf 70, Spanisch auf 60 und Italienisch nur auf 40. Interessant ist die Aufgabenteilung. Das Fine-Tuning bringt dem Modell ein Verhalten überhaupt erst bei. GRPO schleift danach nach, wo schon etwas da ist. Für Teams im Mittelstand heißt das: Mit überschaubarem Aufwand lässt sich ein offenes Modell auf die eigene Sprache trimmen, aber ein Selbstläufer ist es nicht. Was nehmen wir mit? Rechenleistung ist die neue Währung, Strom und Standorte sind der Flaschenhals. Google und Amazon versuchen, Nvidias Sog über Software aufzuweichen. Und gleichzeitig wächst der Druck von der Straße und aus der Politik. Das war es für heute von mir. Ich freue mich auf morgen. Noch ein Hinweis: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert, und alle Quellen und Hintergründe findet ihr auf unserer Website.
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