KI-Agenten in Android Studio, Elvis gegen Anthropic, Microsofts Capex-Dämpfer (29.10.2026)
Google öffnet Android Studio für KI-Agenten, Microsoft bremst Investitionen, Elvis-Erben verklagen Anthropic, und ein Start-up dringt in dessen Systeme ein. Dazu: IAM-Tools, Offline-KI und der AI Act.
In dieser Folge
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Android Dev Summit: Google öffnet Android Studio für externe KI-Agenten und stellt neue Gemini-Schnittstellen vor
The DecoderGoogle hat auf dem Android Dev Summit Android Studio Rabbit 2 mit der Funktion "Bring Your Own Agent" vorgestellt, über die sich per Agent Client Protocol mehr als 40 Coding-Agenten wie Claude, Codex und Google Antigravity einbinden lassen. Hinzu kommen ein erweitertes Android CLI, über 30 Android Skills sowie neue Schnittstellen wie eine Agentic API auf Basis von Gemini Nano 4, um Agenten in Apps und Systeme zu integrieren. Zudem stellte Google gemeinsam mit XREAL die kabelgebundene Datenbrille XREAL AURA auf Basis von Android XR vor.
Original - 02
Microsoft senkt Investitionsprognose wegen verzögerter KI-Kapazitäten
Business InsiderMicrosoft hat seine Prognose für die Investitionsausgaben im Kalenderjahr 2026 von 175 auf 170 Milliarden US-Dollar gesenkt – ein seltener Schritt in einer Branche, die ihre KI-Investitionen überwiegend weiter erhöht. Finanzchefin Amy Hood begründete dies mit Verzögerungen bei zugesagten Kapazitäten externer Anbieter, die erst in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres bereitstehen sollen. Trotz der Kürzung meldete der Konzern für das erste Geschäftsquartal einen Umsatz von 92,3 Milliarden Dollar und ein starkes Wachstum bei Azure.
Original - 03
Die besten IAM-Tools: Anbieterüberblick für Identity & Access Management im Zero-Trust-Zeitalter
ComputerWocheIdentity & Access Management gilt für sicherheitsbewusste Unternehmen im Zero-Trust-Zeitalter als Pflicht, weil Identität zunehmend den klassischen Perimeter ersetzt. Der Markt für IAM-Tools hat sich in viele Teilmärkte aufgefächert, die mehr Funktionen bieten als je zuvor, Unternehmen aber auch vor eine unübersichtliche Auswahl stellen. Der Artikel nennt acht empfehlenswerte Anbieter und stützt sich dabei auf Einschätzungen von Gartner und Forrester.
Original - 04
Albertsons streicht Krankenversicherung für Ehepartner mit eigenem Versicherungsanspruch
Business InsiderDer US-Lebensmittelkonzern Albertsons bietet ab dem kommenden Jahr keine Krankenversicherung mehr für Ehepartner und Lebenspartner von Beschäftigten an, wenn diese über ihren eigenen Job Zugang zu einer Versicherung haben. Das Unternehmen begründet den Schritt mit erwarteten Kostensteigerungen von 9,5 Prozent im Gesundheitsbereich. Auch andere Großunternehmen wie Disney, Starbucks und Deloitte haben ihre Leistungen für 2027 angepasst.
Original - 05
Elvis-Presley-Rechteinhaber verklagen Anthropic wegen Songnutzung und umgangener Schutzmaßnahmen
The DecoderDie Rechteinhaber von 274 Elvis-Presley-Songs haben vor einem Bundesgericht in Nordkalifornien Klage gegen Anthropic eingereicht. Sie werfen dem KI-Unternehmen vor, die Songs ohne Genehmigung zum KI-Training genutzt, technische Schutzmaßnahmen umgangen und Urheberrechtsangaben entfernt oder verändert zu haben. Gefordert werden rund 41 Millionen Dollar Schadensersatz, Anthropic weist die Vorwürfe zurück.
Original - 06
Anything LLM im Praxistest: Eigener ChatGPT-Ersatz für den Offline-Betrieb
t3nt3n testet in der Praxis, wie sich mit Anything LLM ein eigener Ersatz für ChatGPT aufbauen lässt. Das Besondere an dieser Lösung ist, dass sie komplett offline laufen soll. Der Beitrag richtet sich an Leser, die KI-Assistenten lokal nutzen möchten, statt auf einen Online-Dienst zu setzen.
Original - 07
Start-up Cathedral dringt über Drittanbieter-Software in interne Systeme von Anthropic ein
The DecoderDas Sicherheits-Start-up Cathedral ist im Rahmen von Anthropics Bug-Bounty-Programm mit KI-Agenten über externe Business-Software in interne Systeme des KI-Labors eingedrungen. Anthropic bestätigt den Zugriff auf begrenzte Vertriebs-, Personal- und IT-Daten, bestreitet aber Zugriff auf Claude-Chats, Quellcode und Modellgewichte. Streit gibt es über Dauer und Ausmaß des Vorfalls sowie über die Einhaltung der Programmregeln.
Original - 08
EU-Kommission will KI-Fachkräfte gewinnen und KI-Kompetenz stärken – Artikel 4 des AI Act im Fokus
EU AI Act / Europäische KommissionDie Europäische Kommission will mehr KI-Experten ausbilden und anwerben sowie die KI-Kompetenz von Beschäftigten und Bevölkerung verbessern. Nach Artikel 4 des AI Act müssen Anbieter und Betreiber von KI-Systemen Maßnahmen zur KI-Kompetenz ihres Personals ergreifen, wobei die Änderung durch den Digital Omnibus kein bestimmtes Kompetenzniveau mehr vorschreibt. Ergänzt wird dies durch den AI Continent Action Plan, der unter anderem eine AI Skills Academy, Stipendienprogramme und Maßnahmen zur Anwerbung internationaler Talente vorsieht.
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Android Dev Summit: Google öffnet Android Studio für externe KI-Agenten und stellt neue Gemini-Schnittstellen vor
The DecoderGoogle hat auf dem Android Dev Summit Android Studio Rabbit 2 mit der Funktion "Bring Your Own Agent" vorgestellt, über die sich per Agent Client Protocol mehr als 40 Coding-Agenten wie Claude, Codex und Google Antigravity einbinden lassen. Hinzu kommen ein erweitertes Android CLI, über 30 Android Skills sowie neue Schnittstellen wie eine Agentic API auf Basis von Gemini Nano 4, um Agenten in Apps und Systeme zu integrieren. Zudem stellte Google gemeinsam mit XREAL die kabelgebundene Datenbrille XREAL AURA auf Basis von Android XR vor.
Original - 02
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Business InsiderMicrosoft hat seine Prognose für die Investitionsausgaben im Kalenderjahr 2026 von 175 auf 170 Milliarden US-Dollar gesenkt – ein seltener Schritt in einer Branche, die ihre KI-Investitionen überwiegend weiter erhöht. Finanzchefin Amy Hood begründete dies mit Verzögerungen bei zugesagten Kapazitäten externer Anbieter, die erst in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres bereitstehen sollen. Trotz der Kürzung meldete der Konzern für das erste Geschäftsquartal einen Umsatz von 92,3 Milliarden Dollar und ein starkes Wachstum bei Azure.
Original - 03
Die besten IAM-Tools: Anbieterüberblick für Identity & Access Management im Zero-Trust-Zeitalter
ComputerWocheIdentity & Access Management gilt für sicherheitsbewusste Unternehmen im Zero-Trust-Zeitalter als Pflicht, weil Identität zunehmend den klassischen Perimeter ersetzt. Der Markt für IAM-Tools hat sich in viele Teilmärkte aufgefächert, die mehr Funktionen bieten als je zuvor, Unternehmen aber auch vor eine unübersichtliche Auswahl stellen. Der Artikel nennt acht empfehlenswerte Anbieter und stützt sich dabei auf Einschätzungen von Gartner und Forrester.
Original - 04
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The DecoderDie Rechteinhaber von 274 Elvis-Presley-Songs haben vor einem Bundesgericht in Nordkalifornien Klage gegen Anthropic eingereicht. Sie werfen dem KI-Unternehmen vor, die Songs ohne Genehmigung zum KI-Training genutzt, technische Schutzmaßnahmen umgangen und Urheberrechtsangaben entfernt oder verändert zu haben. Gefordert werden rund 41 Millionen Dollar Schadensersatz, Anthropic weist die Vorwürfe zurück.
Original - 06
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t3nt3n testet in der Praxis, wie sich mit Anything LLM ein eigener Ersatz für ChatGPT aufbauen lässt. Das Besondere an dieser Lösung ist, dass sie komplett offline laufen soll. Der Beitrag richtet sich an Leser, die KI-Assistenten lokal nutzen möchten, statt auf einen Online-Dienst zu setzen.
Original - 07
Start-up Cathedral dringt über Drittanbieter-Software in interne Systeme von Anthropic ein
The DecoderDas Sicherheits-Start-up Cathedral ist im Rahmen von Anthropics Bug-Bounty-Programm mit KI-Agenten über externe Business-Software in interne Systeme des KI-Labors eingedrungen. Anthropic bestätigt den Zugriff auf begrenzte Vertriebs-, Personal- und IT-Daten, bestreitet aber Zugriff auf Claude-Chats, Quellcode und Modellgewichte. Streit gibt es über Dauer und Ausmaß des Vorfalls sowie über die Einhaltung der Programmregeln.
Original - 08
EU-Kommission will KI-Fachkräfte gewinnen und KI-Kompetenz stärken – Artikel 4 des AI Act im Fokus
EU AI Act / Europäische KommissionDie Europäische Kommission will mehr KI-Experten ausbilden und anwerben sowie die KI-Kompetenz von Beschäftigten und Bevölkerung verbessern. Nach Artikel 4 des AI Act müssen Anbieter und Betreiber von KI-Systemen Maßnahmen zur KI-Kompetenz ihres Personals ergreifen, wobei die Änderung durch den Digital Omnibus kein bestimmtes Kompetenzniveau mehr vorschreibt. Ergänzt wird dies durch den AI Continent Action Plan, der unter anderem eine AI Skills Academy, Stipendienprogramme und Maßnahmen zur Anwerbung internationaler Talente vorsieht.
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Häufige Fragen
Was bedeutet „Bring Your Own Agent“ in Android Studio Rabbit 2?
Google öffnet Android Studio für externe KI-Coding-Agenten. Über das Agent Client Protocol lassen sich mehr als 40 Agenten wie Claude, Codex oder Google Antigravity einbinden, sodass Teams nicht auf einen einzigen Anbieter festgelegt sind.
Welche weiteren KI-Neuerungen hat Google auf dem Android Dev Summit vorgestellt?
Google stellte ein erweitertes Android CLI, über 30 Android Skills und neue Schnittstellen vor, darunter eine Agentic API auf Basis von Gemini Nano 4 zur Integration von Agenten in Apps und Systeme. Gemeinsam mit XREAL zeigte Google außerdem die kabelgebundene Datenbrille XREAL AURA auf Basis von Android XR.
Warum hat Microsoft seine Investitionsprognose für 2026 gesenkt?
Microsoft reduzierte die erwarteten Investitionsausgaben für das Kalenderjahr 2026 von 175 auf 170 Milliarden US-Dollar. Laut Finanzchefin Amy Hood verzögern sich zugesagte Kapazitäten externer Anbieter, die erst in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres bereitstehen sollen. Das Geschäft läuft weiter stark: Im ersten Geschäftsquartal lag der Umsatz bei 92,3 Milliarden Dollar, und Azure wuchs kräftig.
Warum gilt Identity & Access Management (IAM) im Zero-Trust-Zeitalter als Pflicht?
Im Zero-Trust-Modell ersetzt die Identität zunehmend den klassischen Netzwerk-Perimeter als zentrale Kontrollinstanz. Der IAM-Markt hat sich in viele Teilmärkte mit großem Funktionsumfang aufgefächert, weshalb eine strukturierte Auswahl nötig ist, etwa anhand von Einschätzungen von Gartner und Forrester.
Was werfen die Elvis-Presley-Rechteinhaber Anthropic vor?
Die Rechteinhaber von 274 Elvis-Presley-Songs werfen Anthropic vor, die Songs ohne Genehmigung zum KI-Training genutzt, technische Schutzmaßnahmen umgangen und Urheberrechtsangaben entfernt oder verändert zu haben. Sie fordern vor einem Bundesgericht in Nordkalifornien rund 41 Millionen Dollar Schadensersatz, Anthropic weist die Vorwürfe zurück.
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Hallo, hier ist Maya von KI Kompakt. Heute geht es um KI-Agenten, die in die Entwicklungswerkzeuge einziehen. Um Microsoft, das beim Rechenzentrumsbau auf die Bremse tritt. Und um Anthropic, das gleich an zwei Fronten Druck bekommt. Dazu gibt es einen Tipp für alle, die ihren Chatbot lieber zu Hause laufen lassen. Fangen wir bei Google an. Auf dem Android Dev Summit hat das Unternehmen Android Studio Rabbit 2 vorgestellt. Die wichtigste Neuerung heißt "Bring Your Own Agent". Über das Agent Client Protocol lassen sich mehr als 40 Coding-Agenten einbinden. Darunter Claude, Codex und Googles eigenes Antigravity. Google setzt also nicht nur auf Gemini, sondern macht die Entwicklungsumgebung zur offenen Bühne für die Konkurrenz. Das ist eine ziemlich klare Ansage. Die Plattform soll das Zentrum bleiben, egal welches Modell im Hintergrund arbeitet. Dazu kommen ein erweitertes Android CLI und über 30 Android Skills. Die Zahlen, die Google nennt, sind interessant. Bei UI-Aufgaben mit gerenderten Compose-Vorschauen im Terminal waren Agenten in internen Tests 77 Prozent schneller. Sie verbrauchten bis zu dreimal weniger Tokens. In einem A/B-Test mit Claude Opus 5.5 fanden und behoben die Agenten Speicherlecks fast doppelt so schnell, bei rund 25 Prozent weniger Token-Verbrauch. Wichtig dabei: Das sind Googles eigene Messungen. Trotzdem zeigt es, wohin die Reise geht. Es zählt nicht mehr nur das Modell, sondern die Werkzeuge drumherum. Auch ein neues Leaderboard gibt es. Android Bench 2.0 bewertet Sprachmodelle anhand mehrtägiger Entwicklungsaufgaben. Nach Funktionalität, Zeitaufwand und Kosten. Das ist praxisnäher als viele klassische Benchmarks. Dazu gibt es Change Review, eine Code-Überprüfung, die ausstehende Änderungen analysiert und Fehlerberichte erstellt. Für Apps selbst gibt es neue Schnittstellen. Eine Agentic API auf Basis von Gemini Nano 4 soll Agenten direkt in Apps und Systeme bringen. Die AppFunctions API geht in die Beta. Sie funktioniert als Tool-Calling-Schicht auf Basis des Model Context Protocol. Agent-to-UI für Jetpack Compose startet als Alpha. In der Gemini-App sind schon über 50 Integrationen von Partnern wie Adobe, Peloton und Experian aktiv. In den kommenden Wochen sollen sie auch in der Websuche auftauchen. Für Entwickler heißt das: Wer Apps baut, sollte sie jetzt für Agenten sichtbar machen. Denn bald bedienen nicht nur Menschen die Oberfläche. Und noch ein Hardware-Happen. Gemeinsam mit XREAL zeigt Google die kabelgebundene Datenbrille XREAL AURA auf Android-XR-Basis. Sie wiegt unter 95 Gramm, hat 70 Grad Sichtfeld und nutzt Qualcomms Snapdragon Reality Elite in einem externen Gehäuse. Sie kostet 1.099 US-Dollar, die Auslieferung soll Mitte November beginnen. Das Jetpack XR SDK, die Emulatoren und der Engine Hub für Unity, Godot und Unreal sind inzwischen stabil. Zweites Thema: Microsoft. Der Konzern hat seine Prognose für die Investitionsausgaben im Kalenderjahr 2026 von 175 auf 170 Milliarden US-Dollar gesenkt. Das ist selten. Fast alle anderen Cloud-Konzerne erhöhen ihre KI-Ausgaben Schritt für Schritt. Der Grund laut Finanzchefin Amy Hood: Einige Verträge über GPU-as-a-Service mit Drittanbietern sind in die zweite Hälfte des Geschäftsjahres gerutscht. Die Kapazitäten stehen also später bereit als gedacht. Die Ausgaben sollen dann wieder anziehen. Das ist also keine Kehrtwende, sondern eine Verschiebung. Und die Zahlen sprechen nicht für Nachfrageschwäche. Der Umsatz stieg im Quartal um 19 Prozent auf 92,3 Milliarden Dollar. Azure wuchs um 48 Prozent auf mehr als 33 Milliarden und übertraf die Erwartungen der Wall Street. Die Aktie legte nachbörslich um etwa 3 Prozent zu. Interessant ist der Hintergrund. Verzögerungen bei KI-Rechenzentren gehen zuletzt häufig auf Strommangel und lokalen Widerstand zurück. Es fehlt also nicht nur an Chips und Geld, sondern an Netzanschlüssen und Akzeptanz vor Ort. Für Unternehmen, die auf Cloud-KI setzen, heißt das: Rechenleistung bleibt knapp. Wer plant, sollte Puffer einkalkulieren. Jetzt zu Anthropic. Die Firma hat gerade ein ungemütliches Doppelpack. Zuerst das Urheberrecht. Die Rechteinhaber von 274 Elvis-Presley-Songs haben vor einem Bundesgericht in Nordkalifornien Klage eingereicht. Dahinter stehen unter anderem die Authentic Brands Group, Musikverlage und Trusts. Der Vorwurf: Anthropic habe die Songs ohne Genehmigung zum KI-Training genutzt. Außerdem habe es technische Schutzmaßnahmen umgangen und Urheberrechtsangaben entfernt oder verändert. Gefordert werden rund 41 Millionen Dollar, knapp 150.000 Dollar pro Song. In der Klageschrift heißt es, Anthropic habe sein Geschäftsmodell auf Urheberrechtsverletzungen gebaut. Anthropic weist das zurück und will sich wehren. Der Fall steht nicht allein. Vergangene Woche klagte bereits Reservoir. Im Januar hatte Universal Music auf drei Milliarden Dollar geklagt. Anthropic beruft sich auf Fair Use, eine US-Regel, die bestimmte Nutzungen ohne Erlaubnis gestattet. Ob das beim Musiktraining trägt, ist offen. Einen anderen Weg geht die KI-Musikfirma Suno. Sie hat sich mit Warner Music, BMG und Believe auf lizenzierte Trainingsdaten für ihre neuen Modelle geeinigt. Das zeigt zwei mögliche Linien: streiten oder lizenzieren. Für Unternehmen, die KI-Modelle einsetzen, wird die Herkunft der Trainingsdaten damit zum echten Risikofaktor. Das zweite Anthropic-Thema ist die Sicherheit. Das Start-up Cathedral ist im Rahmen von Anthropics Bug-Bounty-Programm mit KI-Agenten in interne Systeme des Labors eingedrungen. Und zwar über externe Business-Software. Cathedral wurde von früheren Mitarbeitern des US-Kostensenkungsgremiums DOGE gegründet und verkauft KI-gestützte Sicherheitswerkzeuge. Laut Berichtsentwurf, den die Washington Post einsehen konnte, fanden die Forscher in unter zwölf Stunden Zugangswege. Zu Meeting-Transkripten, Gehaltsdaten, Jobangeboten und Slack-Nachrichten. Anthropic bestätigt den Zugriff auf begrenzte Vertriebs-, Personal- und IT-Daten. Es bestreitet aber, dass Claude-Chats, Quellcode oder Modellgewichte betroffen waren. Beim Rest gehen die Darstellungen auseinander. Anthropic sagt, der Angriff habe mehrere Tage gedauert. Cathedral sei erst nach erfolglosen Versuchen gegen eigene Systeme auf Drittanbieter-Software ausgewichen. Red-Teamer Logan Graham sagt, Cathedral habe zwei Schwachstellen genutzt, aber nur eine gemeldet. Das Ausnutzen von Drittanbietern und der Datenabruf hätten die Safe-Harbor-Zusage des Programms überschritten. Cathedral sieht sich dagegen im Rahmen üblicher Standards der Sicherheitsforschung. Der frühere OpenAI-Mitarbeiter Will Depue behauptet, es habe sogar vollen Administrator-Zugriff auf den Slack-Workspace gegeben. Graham nennt das falsch. Anthropic sagt, es habe die Zugänge am Tag der Entdeckung geschlossen, die Drittanbieter-Programme bis zur Reparatur abgeschaltet und US-Bundesbehörden informiert. Die Einordnung: Der Fall zeigt, dass KI-Agenten Angreifer schneller machen. Und dass die Schwachstelle oft nicht im eigenen Modell liegt, sondern in der Software drumherum. Außerdem ist offen, wo bei Bug-Bounty-Programmen die Grenze verläuft, wenn Agenten autonom suchen. Diese Regeln müssen Unternehmen jetzt klarer fassen. Zum Schluss ein praktischer Tipp. t3n hat Anything LLM im Praxistest ausprobiert. Die Anwendung soll als Ersatz für ChatGPT dienen und komplett offline laufen. Der Beitrag ist als Anleitung gedacht, mit der Leser ihren eigenen KI-Chatbot lokal aufbauen. Für alle, die sensible Daten nicht in die Cloud schicken wollen, ist das ein spannender Ansatz. Gerade im Mittelstand, wo Datenschutz oft die Bremse ist. Was bleibt von heute? KI-Agenten werden zum Standardwerkzeug, und Google öffnet dafür sogar die Türen für Claude und Co. Gleichzeitig hängt alles an Rechenleistung, Strom und Vertrauen. Dazu kommen offene Fragen bei Urheberrecht und Sicherheit. Wer KI einsetzt, muss beides im Blick behalten: Tempo und Absicherung. Das war's für heute. Ich freue mich auf morgen. Und noch ein Hinweis: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert. Alle Quellen und Hintergründe findest du auf unserer Website.
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