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Wirtschaft im Fokus
Folge 11226.10.202610:20 KI-vertont

KI-Boom: Nvidia, SpaceX-Kredit und Leiterplatten-Engpass (26.10.2026)

Nuveen zweifelt an KI-Renditen, SpaceX holt 40 Milliarden für KI-Chips, der Dax stabilisiert sich und das Ifo-Klima steigt auf 90,2. Dazu: Wacken in Yokohama und Thyssenkrupps Wachstumspläne.

Themen

In dieser Folge

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  1. 01

    KI-Investitionen der Techriesen: Nuveen zweifelt an den Renditechancen ihrer Aktien

    WirtschaftsWoche

    Die Ratingagentur S&P Global schätzt, dass allein Alphabet, Amazon, Microsoft, Meta, Oracle und SpaceX im nächsten Jahr rund 1,3 Billionen Dollar investieren werden, ein Großteil davon im Umfeld Künstlicher Intelligenz. Der US-Vermögensverwalter Nuveen hält die gewaltigen Ausgaben jedoch nicht für einen ausreichenden Grund, in diese Konzerne zu investieren. Geld, Marktmacht und die Aufmerksamkeit der Anleger bedeuteten nicht zwingend, dass die Aktien der Techriesen weiterhin die besten Renditeaussichten böten.

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  2. 02

    Thyssenkrupp: TK Accelis soll nach dem Börsengang vor allem wachsen

    Handelsblatt Unternehmen

    Die Werkstoffhandelssparte TK Accelis von Thyssenkrupp soll am kommenden Mittwoch erstmals an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Konzernchefin Ilse Henne will die neue Eigenständigkeit vor allem für Wachstum nutzen, wobei Nordamerika als besonders chancenreich gilt. Offen bleibt, wie unabhängig das Unternehmen sein kann, da der bisherige Mutterkonzern weiterhin 51 Prozent hält.

    Original
  3. 03

    Wacken in Yokohama: Heavy-Metal-Festival startet erstmals als Ableger in Japan

    Handelsblatt Unternehmen

    Das norddeutsche Wacken Open Air hat mit "Full Metal Japan – powered by W:O:A" erstmals ein Festival in Japan veranstaltet. Rund 10.000 Fans besuchten an zwei Tagen die Pia Arena MM in Yokohama, wo zehn Bands in einem verkleinerten, bestuhlten Hallenformat auftraten. Die Veranstalter erschließen damit den zweitgrößten Musikmarkt der Welt und tragen dabei dank japanischer Partner nur ein geringes Risiko.

    Original
  4. 04

    Nvidia: Vom Spielegrafik-Spezialisten zum Schlüsselakteur der KI-Industrie

    Süddeutsche Wirtschaft

    Nvidia hat sich von einem Anbieter von Zusatzhardware für Spiele-PCs zum dominierenden Hersteller von KI-Chips entwickelt, die längst nicht mehr nur in Rechenzentren, sondern auch in Autos, Medizintechnik, Mobilfunkstationen und Robotern eine wichtige Rolle spielen. Konzernchef Jensen Huang weiß aus der eigenen Branche, wie rasant der Absturz eines Marktführers verlaufen kann, und will einen solchen Abstieg unbedingt vermeiden. Der Artikel fragt, in welche Bereiche das Unternehmen als Nächstes vordringt.

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  5. 05

    Dax stabilisiert sich zum Wochenstart – Bayer an der Spitze, Fed- und EZB-Entscheidungen im Fokus

    Manager Magazin

    Der Dax hat sich am Montag nach einer schwachen Vorwoche stabilisiert und stieg in der ersten Handelsstunde um 0,7 Prozent auf 25.367 Punkte. Die Ölpreise gaben nach zuletzt starken Anstiegen leicht nach, während an den asiatischen Börsen überwiegend Verluste dominierten. Im Mittelpunkt der Woche stehen die Zinsentscheidungen von US-Notenbank und EZB sowie die anhaltende Debatte über die Rentabilität der KI-Investitionen.

    Original
  6. 06

    Industrial Outdoor Storage: Wie Freiflächen zur gefragten Logistikimmobilie werden

    FAZ Wirtschaft

    Im angelsächsischen Raum etabliert sich mit „Industrial Outdoor Storage“ (IOS) eine neue Immobiliengattung: befestigte Freiflächen zur Lagerung von Fahrzeugen, Maschinen, Containern und Baumaterial. Wegen niedriger Investitionskosten, stabiler Erträge und knappen Angebots gelten sie als attraktiv für institutionelle Anleger. In Deutschland steht der Markt noch am Anfang, internationale Investoren sondieren ihn jedoch zunehmend.

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  7. 07

    SpaceX sichert sich 40 Milliarden Dollar Fremdfinanzierung für KI-Chips

    Manager Magazin

    SpaceX hat nach Angaben von Firmenchef Elon Musk eine Fremdfinanzierung über 40 Milliarden Dollar für den Kauf von Grafikprozessoren abgeschlossen. Den Zugang zu den Krediten hätten die gute Bonität sowie die Einnahmen aus Starlink und dem Raketenstartgeschäft ermöglicht. Die Finanzierung zeigt den enormen Kapitalbedarf des KI-Booms, während SpaceX im dritten Quartal den Umsatz um 161 Prozent steigerte und die Investitionsausgaben fast verdreifachte.

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  8. 08

    Ifo-Geschäftsklima steigt im Oktober zum sechsten Mal in Folge auf 90,2 Punkte

    WirtschaftsWoche

    Der Ifo-Geschäftsklimaindex hat sich im Oktober auf 90,2 Punkte verbessert und liegt damit auf dem höchsten Stand seit Mai 2023. Während die Unternehmen ihre aktuelle Lage etwas skeptischer einschätzten, fielen ihre Erwartungen positiver aus, vor allem in der Industrie, deren Stimmung deutlich anzog. Ökonomen sehen die Erholung maßgeblich von staatlichen Ausgaben getragen und sprechen wegen verhaltener privater Investitionen noch nicht von einem selbsttragenden Aufschwung.

    Original
  9. 09

    Leiterplatten-Engpass: KI-Boom treibt Preise und gefährdet Europas Industrie

    Handelsblatt

    Leiterplatten, lange kaum beachtet, sind durch den KI-Boom zu einem knappen und stark verteuerten Bauteil geworden, das die Wirtschaft unter Druck setzt. In den Einkaufsabteilungen von Konzernen und Mittelständlern hat das Thema inzwischen höchste Priorität, da jeder betroffen ist, der Elektronik verbaut.

    Original
  10. 10

    SpaceX sichert sich 40-Milliarden-Dollar-Kredit für den Kauf von KI-Chips

    n-tv Wirtschaft

    SpaceX hat nach Angaben von Firmenchef Elon Musk eine Fremdfinanzierung über 40 Milliarden Dollar für den Kauf von Grafikprozessoren abgeschlossen. Möglich wurde dies durch die gute Bonität des Unternehmens sowie die Einnahmen aus Starlink und dem Raketenstartgeschäft. Die Finanzierung zeigt den enormen Kapitalbedarf des KI-Booms, während SpaceX im dritten Quartal erstmals einen Gewinn auswies und den Umsatz deutlich steigerte.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie viel wollen die großen Techkonzerne im nächsten Jahr investieren, und warum ist das für Anleger nicht automatisch ein Kaufargument?

S&P Global schätzt, dass Alphabet, Amazon, Microsoft, Meta, Oracle und SpaceX im nächsten Jahr rund 1,3 Billionen Dollar investieren werden, überwiegend im Umfeld Künstlicher Intelligenz. Der Vermögensverwalter Nuveen sieht darin jedoch keinen ausreichenden Grund für ein Engagement, denn Kapital, Marktmacht und Anlegeraufmerksamkeit garantieren keine weiterhin überdurchschnittlichen Aktienrenditen. Auch die Debatte über die Rentabilität der KI-Investitionen bleibt an den Märkten ein zentrales Thema.

Was plant Thyssenkrupp mit der Werkstoffhandelssparte TK Accelis nach dem Börsengang?

TK Accelis soll am kommenden Mittwoch erstmals an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Konzernchefin Ilse Henne will die neue Eigenständigkeit vor allem für Wachstum nutzen, wobei Nordamerika als besonders chancenreich gilt. Da Thyssenkrupp weiterhin 51 Prozent hält, bleibt offen, wie unabhängig das Unternehmen tatsächlich agieren kann.

Warum ist das Wacken-Ableger-Festival in Japan für Veranstalter wirtschaftlich interessant?

Mit „Full Metal Japan – powered by W:O:A“ in Yokohama erschließt Wacken den zweitgrößten Musikmarkt der Welt. Rund 10.000 Fans besuchten an zwei Tagen das verkleinerte, bestuhlte Hallenformat mit zehn Bands. Dank japanischer Partner tragen die Veranstalter nur ein geringes finanzielles Risiko.

Wie hat sich Nvidia zum Schlüsselakteur der KI-Industrie entwickelt?

Nvidia ist von einem Anbieter von Zusatzhardware für Spiele-PCs zum dominierenden Hersteller von KI-Chips geworden. Diese kommen nicht nur in Rechenzentren zum Einsatz, sondern auch in Autos, Medizintechnik, Mobilfunkstationen und Robotern. Konzernchef Jensen Huang kennt aus der eigenen Branche, wie schnell ein Marktführer abstürzen kann, und will einen solchen Abstieg vermeiden.

Was ist Industrial Outdoor Storage (IOS) und warum interessiert es Investoren?

IOS bezeichnet befestigte Freiflächen zur Lagerung von Fahrzeugen, Maschinen, Containern und Baumaterial. Institutionelle Anleger schätzen die Gattung wegen niedriger Investitionskosten, stabiler Erträge und knappen Angebots. In Deutschland steht der Markt noch am Anfang, internationale Investoren sondieren ihn aber zunehmend.

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Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Heute geht es um die Frage, wie belastbar die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist, um die Zinsentscheidungen dieser Woche und um das große Thema, das gerade alles überlagert: die gewaltigen Summen, die in Künstliche Intelligenz fließen. Dazu kommen ein Konzernumbau bei Thyssenkrupp, eine neue Immobilienklasse und ein Heavy-Metal-Festival, das in Japan Geld verdienen will. Fangen wir mit der Konjunktur an. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Oktober auf 90,2 Punkte gestiegen. Das ist der sechste Anstieg in Folge und der höchste Wert seit Mai 2023. Interessant ist die Aufteilung: Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage etwas skeptischer, schauen aber deutlich zuversichtlicher nach vorn. Vor allem in der Industrie hat sich die Stimmung spürbar aufgehellt. Ökonomen sehen die Erholung allerdings maßgeblich von staatlichen Ausgaben getragen. Das heißt: Die Hoffnung ist da, aber ob daraus nachhaltiges Wachstum wird, muss sich erst noch zeigen. Eine gute Stimmung ist eben noch kein voller Auftragsbuch. Dazu passt das Bild an den Finanzmärkten. Der Dax hat sich am Montag nach einer schwachen Vorwoche stabilisiert und lag in der ersten Handelsstunde 0,7 Prozent im Plus bei 25.367 Punkten. Auch der MDax und der EuroStoxx 50 legten zu. In Asien dominierten dagegen eher Verluste. Der Nikkei gab 0,4 Prozent nach, Shanghai 0,2 Prozent. Beruhigend wirkte, dass die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen knapp unter der Fünfprozentmarke blieb. Im Mittelpunkt dieser Woche stehen die Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed am Mittwoch und der Europäischen Zentralbank am Donnerstag. Robert Greil von Merck Finck rechnet damit, dass die Fed trotz steigender Inflation noch nicht an der Zinsschraube dreht, und auch von der EZB erwartet er zunächst keine Änderung. Für Dezember hält er bei beiden aber eine weitere Erhöhung für wahrscheinlich. Für Verbraucher und Unternehmen heißt das: Die Phase teurer Kredite ist wohl noch nicht vorbei. Und das ist gerade dann ein Thema, wenn die Konjunktur eigentlich wieder anspringen soll. Ein wichtiger Preistreiber bleibt die Energie. Ein Fass Brent kostete am Morgen rund 110 Dollar und hat sich seit Jahresbeginn um mehr als 85 Prozent verteuert. Der Krieg zwischen den USA und Iran nähert sich seinem neunten Monat. Der Ölpreis gab zuletzt zwar leicht nach, aber auf diesem Niveau bleibt er ein Risiko für die Inflation, für Unternehmen mit hohen Energiekosten und letztlich für die Kaufkraft der Haushalte. Auch Bitcoin gab nach und fiel unter 80.000 Dollar. Auf Sicht von fünf Tagen sind das mehr als 5 Prozent Verlust. Am Aktienmarkt gab es auch erfreuliche Einzelmeldungen. Bayer führte den Dax mit einem Plus von 2,6 Prozent an. Zwischendaten einer Studie zeigten, dass das Prostatakrebsmedikament Nubeqa das Risiko für Metastasen und Todesfälle senkt. Außerdem darf Bayer in China den Gerinnungshemmer Asundexian zur Vorbeugung weiterer Schlaganfälle verkaufen. Damit zum großen Thema Künstliche Intelligenz, denn hier zeigt sich gerade ein spannendes Spannungsfeld. Auf der einen Seite stehen unvorstellbare Summen. Die Ratingagentur S&P Global schätzt, dass allein Alphabet, Amazon, Microsoft, Meta, Oracle und SpaceX im kommenden Jahr rund 1,3 Billionen Dollar investieren werden, ein Großteil davon rund um KI. Auf der anderen Seite mahnt der US-Vermögensverwalter Nuveen zur Vorsicht. Seine Antwort auf die Frage, ob hohe Investitionen allein ein guter Grund sind, in diese Konzerne zu investieren, lautet ausdrücklich Nein. Geld, Marktmacht und die Aufmerksamkeit der Anleger bedeuten eben nicht automatisch, dass die Aktien auch künftig die besten Renditen liefern. Genau diese Debatte über die Rentabilität der KI-Ausgaben begleitet die Märkte auch diese Woche. Wie groß der Kapitalhunger ist, zeigt SpaceX. Firmenchef Elon Musk hat eine Fremdfinanzierung über 40 Milliarden Dollar abgeschlossen, vor allem für den Kauf von Grafikprozessoren. Möglich machten das laut Musk die gute Bonität und die Einnahmen aus Starlink und dem Raketenstartgeschäft. Die Zahlen dahinter sind beeindruckend: Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 161 Prozent auf 14,58 Milliarden Dollar. Die Investitionsausgaben haben sich aber fast verdreifacht, auf 19,6 Milliarden Dollar. Das ist ein Beispiel dafür, dass der KI-Boom nicht nur aus Gewinnen, sondern zunehmend auch aus Schulden finanziert wird. Solange die Erträge mitwachsen, geht das gut. Genau das ist aber die Frage, die Nuveen stellt. Größter Profiteur dieses Booms ist Nvidia. Das Unternehmen aus Santa Clara hat sich vom Anbieter von Zusatzhardware für Spiele-PCs zum dominierenden Hersteller von KI-Chips entwickelt. Diese Chips stecken längst nicht mehr nur in Rechenzentren, sondern auch in Autos, Medizintechnik, Mobilfunkstationen und Robotern. Konzernchef Jensen Huang weiß aus der eigenen Nachbarschaft, wie schnell ein Marktführer abstürzen kann. Gleich nebenan sitzt Intel, das binnen weniger Jahre vom weltbeherrschenden Unternehmen zum Sanierungsfall wurde, auch wegen eigener Trägheit. Bei der Investorenkonferenz der Bundesregierung in Berlin lobte Huang die technologischen Fähigkeiten Deutschlands, verband das aber mit einer Mahnung. Vorab hatte er Deutschland noch kritisiert. Für den Standort ist das eine klare Botschaft: Das Interesse der Konzerne ist da, aber die Bedingungen müssen stimmen. Ein ganz anderer Umbau läuft bei Thyssenkrupp. Die Werkstoffhandelssparte TK Accelis soll am Mittwoch erstmals an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Das Unternehmen hat rund 15.500 Beschäftigte und zuletzt 11,4 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Konzernchefin Ilse Henne, seit 26 Jahren im Haus, sagt, sie sei aufgeregt, im Sinne von Vorfreude und Nervosität zugleich. Wachsen will sie vor allem in Nordamerika. Offen bleibt, wie eigenständig TK Accelis tatsächlich agieren kann, denn Thyssenkrupp behält 51 Prozent der Anteile. Hinter dem Börsengang steht der Plan von Vorstandschef Miguel López, den Konzern von einem Industriekonglomerat in eine Finanzholding umzubauen, deren Beteiligungen möglichst selbstständig wirtschaften. Der Werkstoffhandel ist dabei der nächste Meilenstein. Zwei Meldungen zeigen noch, wie Unternehmen und Investoren neue Märkte erschließen. Erstens: Im angelsächsischen Raum etabliert sich „Industrial Outdoor Storage“, also befestigte Freiflächen, auf denen Fahrzeuge, Maschinen, Container oder Baumaterial gelagert werden. Das Modell ist günstig, weil es kaum mehr braucht als Grundstück, Zaun, Beleuchtung und befestigten Boden. In den USA und Großbritannien liegen die Anfangsrenditen laut einem Gastbeitrag zwischen 5,75 und 6,75 Prozent und damit rund ein Prozentpunkt über klassischen Logistikgebäuden. Auch die Energiewende treibt die Nachfrage, weil Windparks, Solarparks und Netzausbau Lagerflächen auf Zeit brauchen. In Deutschland steht der Markt noch am Anfang. Neue Gewerbeflächen auszuweisen dauert Jahre, und viele geeignete Grundstücke gehören Mittelständlern oder Kommunen, was für Investoren zu wenig Transparenz bedeutet. Interesse gibt es trotzdem, besonders rund um Häfen, Autobahnkorridore und Industrieregionen. Zweitens: Das Wacken Open Air hat mit „Full Metal Japan“ erstmals ein Festival in Japan veranstaltet. Rund 10.000 Fans kamen an zwei Tagen in die Pia Arena in Yokohama, in einem kleineren, bestuhlten Hallenformat. Das Original in Norddeutschland dauert vier Tage und zieht bis zu 80.000 Besucher an. Japan ist mit rund 2,3 Milliarden Euro Umsatz der zweitgrößte Musikmarkt der Welt, und das Live-Geschäft ist dort mehr als doppelt so groß wie Tonträger und Streaming. Das Ticketrisiko trägt der japanische Partner Tokyo Onkyo, deshalb ist das Wagnis für die Wacken-Macher gering. Die Zielgruppe sind Menschen um die fünfzig mit etwas mehr Geld im Portemonnaie. Eine Managerin nennt das Konzept einen „Freizeitpark für Erwachsene“. Tageskarten kosteten umgerechnet 110 bis 160 Euro, ganz ausverkauft war die Halle aber nicht. Eine Marke aus der deutschen Provinz wird so zum Exportprodukt. Was bleibt unterm Strich? Die deutsche Wirtschaft schöpft Hoffnung, getragen von staatlichen Ausgaben, während Energiepreise und möglicherweise weiter steigende Zinsen die Erholung bremsen können. Und an den Märkten dreht sich vieles um die Frage, ob die riesigen KI-Investitionen sich am Ende auszahlen. Zum Abschluss nochmal die Highlights: der Ifo-Index auf dem höchsten Stand seit Mai 2023, die Zinsentscheidungen von Fed und EZB, ein Ölpreis um 110 Dollar, 40 Milliarden Dollar für KI-Chips bei SpaceX und der Börsengang von TK Accelis. Morgen melde ich mich wieder mit den nächsten Wirtschaftsthemen. Bis dahin, machen Sie es gut. Noch ein Hinweis: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert. Alle Quellen und Hintergründe finden Sie auf unserer Website.

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

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