loginradio
Wirtschaft im Fokus
Folge 11327.10.202610:23 KI-vertont

Anthropic-IPO treibt Börse, Infineon baut GaN-Fabrik in Villach (27.10.2026)

Anthropic peilt den Börsengang an, Infineon steckt 1,1 Milliarden Euro in Villach, die ifo-Exporterwartungen steigen, und ums Altersvorsorgedepot tobt ein Streit. Der Dax tritt derweil auf der Stelle.

Themen

In dieser Folge

10
  1. 01

    Kampf um die neue Altersvorsorge: Versicherer und Broker ringen um das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot

    Manager Magazin

    Das neue, staatlich geförderte Altersvorsorgedepot lässt einen potenziellen Billionenmarkt entstehen, um den Banken, Broker und Versicherer mit Kampfpreisen konkurrieren. Wie hart der Wettbewerb ist, zeigte eine nächtliche Projektionsaktion des Lebensversicherers Bayerische gegen eine Werbung des Onlinebrokers Scalable Capital in München. Ein Redaktionsteam hat für eine Titelgeschichte mit den großen Anbietern über deren geheime Vorbereitungen gesprochen.

    Original
  2. 02

    Infineon investiert 1,1 Milliarden Euro in neue Galliumnitrid-Fertigung in Villach

    Handelsblatt

    Der Chiphersteller Infineon baut sein Werk im österreichischen Villach aus und errichtet dort für 1,1 Milliarden Euro eine neue Fertigungslinie für Stromsparchips aus Galliumnitrid (GaN). Der Konzern sieht in dem Material eine seiner großen Wachstumshoffnungen, da es geringere Energieverluste und höhere Schaltgeschwindigkeiten als Silizium bietet. Konzernchef Jochen Hanebeck bezeichnet die Investition als Bekenntnis zur technologischen Souveränität Europas.

    Original
  3. 03

    ifo Exporterwartungen steigen im Oktober auf höchsten Stand seit Februar 2022

    ifo Institut

    Die ifo Exporterwartungen der deutschen Industrie sind im Oktober von 9,0 auf 12,2 Punkte gestiegen und erreichen damit den höchsten Wert seit Februar 2022. Vor allem die Automobilindustrie hat ihre Aussichten nach einem deutlichen Minus im September wieder klar nach oben korrigiert. Auch in zahlreichen weiteren Branchen wird mit wachsenden Ausfuhren gerechnet, während die Chemie- und die Papierindustrie rückläufige Exporte erwarten.

    Original
  4. 04

    Anthropic-Börsenpläne beflügeln Wall Street und Halbleiterwerte

    n-tv Wirtschaft

    Die Aussicht auf den Börsengang des KI-Entwicklers Anthropic hat der Wall Street zum Wochenstart Auftrieb gegeben und beendete bei S&P 500 und Nasdaq eine zweiwöchige Verlustserie. Besonders Halbleiterwerte profitierten, während Meta wegen geplanter Kapitalaufnahme nachgab und Tesla nach einer Hochstufung kräftig zulegte. Anleger blicken nun auf die Fed-Zinsentscheidung am Mittwoch und die Quartalszahlen mehrerer Tech-Konzerne.

    Original
  5. 05

    Anthropic beantragt Börsengang für November und nennt Risiken der KI

    Tagesschau

    Das KI-Unternehmen Anthropic hat bei der US-Börsenaufsicht SEC die Unterlagen für einen Börsengang eingereicht, der schon in der Woche ab dem 16. November stattfinden könnte. Der Prospekt zeigt einen sprunghaften Umsatzanstieg im ersten Halbjahr 2026, aber auch einen Nettoverlust von rund 80,7 Milliarden Dollar, der vor allem durch den Bau von Rechenzentren entsteht. Zudem benennt das Unternehmen vier Hauptkategorien von KI-Risiken und warnt vor möglichen Haftungsansprüchen, die den Versicherungsschutz übersteigen könnten.

    Original
  6. 06

    Grüne fordern nach PHP-Sicherheitslücke strengere Pflichten und Haftung für KI-Anbieter

    Handelsblatt

    Die Grünen-Fraktion im Bundestag verlangt von der Bundesregierung, die Sicherheitsrisiken leistungsfähiger und zunehmend autonomer KI-Systeme stärker zu begrenzen. In ihrem Antrag fordern sie unter anderem verbindliche Sicherheitsstandards, unabhängige Prüfungen, klare Haftungsregeln auch für Führungsetagen sowie einen Ausbau des BSI und des KI-Sicherheitsinstituts AISI. Anlass ist eine kritische PHP-Sicherheitslücke, wegen der zahlreiche Websites vorsorglich vom Netz genommen wurden.

    Original
  7. 07

    Dax tritt auf der Stelle: Anleger warten auf Quartalszahlen und Notenbankentscheidungen

    Handelsblatt

    Nach dem freundlichen Wochenauftakt fehlen dem Dax am Dienstag die Anschlusskäufer, und der Leitindex notiert mittags kaum verändert bei rund 25.400 Punkten. Er verharrt seit mehreren Wochen in einer Seitwärtsspanne, während hohe Energiepreise und ihre möglichen Folgen für Inflation und Konjunktur weiter belasten. Orientierung erhoffen sich Anleger von den laufenden Quartalszahlen und den bevorstehenden Notenbanksitzungen.

    Original
  8. 08

    Infineon investiert 1,1 Milliarden Euro in neue Galliumnitrid-Fertigung in Villach

    Tagesschau

    Der Chiphersteller Infineon baut sein Werk im österreichischen Villach für 1,1 Milliarden Euro aus und errichtet dort nach eigenen Angaben die weltweit erste Hochvolumenfertigung für Leistungshalbleiter aus Galliumnitrid. Die Chips schalten schneller und arbeiten energieeffizienter als herkömmliche Siliziumchips, zudem wird auf größeren 300-Millimeter-Wafern produziert. Der Produktionsstart ist für Ende kommenden Jahres geplant, der österreichische Staat steuert Beihilfen von 319 Millionen Euro bei.

    Original
  9. 09

    Ifo-Exporterwartungen steigen im Oktober auf höchsten Stand seit Beginn des Ukraine-Kriegs

    WirtschaftsWoche

    Die Exporterwartungen der deutschen Industrie sind im Oktober um 3,2 Punkte auf 12,2 Zähler gestiegen und damit so gut wie seit Beginn des Ukraine-Kriegs nicht mehr, wie das Ifo-Institut in München mitteilte. Vor allem die Automobilindustrie korrigierte ihre Aussichten deutlich nach oben, nachdem sie im September noch klar im negativen Bereich gelegen hatte. Auch in zahlreichen weiteren Branchen zeichnet sich Exportwachstum ab, während einzelne Sektoren wie Chemie und Papier leicht negative Erwartungen melden.

    Original
  10. 10

    Deutsche Börse startet 24/7-Handel mit Dax-Aktien über Tochter 360X

    Handelsblatt

    Die Deutsche Börse ermöglicht ab sofort den Handel mit Dax-Aktien an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr. Außerhalb der regulären Börsenzeiten und am Wochenende läuft er über die Tochter 360X, wo institutionelle Kunden automatisiert Preise bei Market Makern anfragen. Anders als bei Xetra gibt es dabei keinen fortlaufenden Handel, und Privatkunden bleiben bei vielen Banken und Brokern weiterhin auf eingeschränkte Handelszeiten beschränkt.

    Original
FAQ

Häufige Fragen

Warum konkurrieren Banken, Broker und Versicherer so hart um das Altersvorsorgedepot?

Das neue, staatlich geförderte Altersvorsorgedepot lässt einen potenziellen Billionenmarkt entstehen, den sich Banken, Broker und Versicherer mit Kampfpreisen sichern wollen. Wie ruppig der Wettbewerb ist, zeigte eine nächtliche Projektionsaktion der Bayerischen gegen eine Scalable-Capital-Werbung in München.

Was investiert Infineon in Villach und warum ist Galliumnitrid (GaN) wichtig?

Infineon baut sein Werk im österreichischen Villach aus und investiert 1,1 Milliarden Euro in eine neue Fertigungslinie für GaN-Stromsparchips. Das Material bietet geringere Energieverluste und höhere Schaltgeschwindigkeiten als Silizium und gilt dem Konzern als eine seiner großen Wachstumshoffnungen.

Wie haben sich die ifo Exporterwartungen im Oktober entwickelt?

Die ifo Exporterwartungen der deutschen Industrie stiegen im Oktober von 9,0 auf 12,2 Punkte, den höchsten Wert seit Februar 2022. Getrieben wurde das vor allem von der Automobilindustrie, die ihre Aussichten nach einem deutlichen Minus im September wieder klar nach oben korrigierte. Die Chemie- und die Papierindustrie erwarten dagegen rückläufige Exporte.

Was ist über den geplanten Börsengang von Anthropic bekannt und welche Risiken nennt das Unternehmen?

Anthropic hat bei der SEC die Unterlagen für einen Börsengang eingereicht, der schon in der Woche ab dem 16. November stattfinden könnte. Der Prospekt zeigt einen sprunghaften Umsatzanstieg im ersten Halbjahr 2026, aber auch einen Nettoverlust von rund 80,7 Milliarden Dollar, vor allem durch den Bau von Rechenzentren. Das Unternehmen nennt vier Hauptkategorien von KI-Risiken und warnt vor Haftungsansprüchen, die den Versicherungsschutz übersteigen könnten.

Was fordern die Grünen nach der kritischen PHP-Sicherheitslücke von der Bundesregierung?

Die Grünen-Fraktion verlangt verbindliche Sicherheitsstandards, unabhängige Prüfungen und klare Haftungsregeln für KI-Anbieter, auch für deren Führungsetagen. Außerdem fordert sie einen Ausbau des BSI und des KI-Sicherheitsinstituts AISI. Anlass ist eine kritische PHP-Sicherheitslücke, wegen der zahlreiche Websites vorsorglich vom Netz genommen wurden.

Vollständiges Transkript

Transkript ein-/ausblenden

Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Heute geht es um eine Industrie, die wieder etwas mehr Hoffnung auf Exporte schöpft, um einen Aktienmarkt, der auf wichtige Zinsentscheidungen wartet, um eine Milliardeninvestition in Europas Chipindustrie und um einen möglichen Rekord-Börsengang aus der Welt der künstlichen Intelligenz. Dazu kommen ein Kampf um die neue Altersvorsorge und die Frage, wie sicher KI eigentlich sein muss. Fangen wir mit der Konjunktur an, denn da gibt es ein ermutigendes Signal. Die Exporterwartungen der deutschen Industrie, die das ifo Institut erhebt, sind im Oktober von 9,0 auf 12,2 Punkte gestiegen. Das ist der höchste Wert seit Februar 2022. Vor allem die Autoindustrie hat ihre Aussichten klar nach oben korrigiert, nachdem sie im September noch ein deutliches Minus gemeldet hatte. Klaus Wohlrabe vom ifo Institut sagt, in vielen Industriebranchen stünden die Zeichen auf Exportwachstum. Im Maschinenbau bleibt man optimistisch, besonders zuversichtlich sind die Hersteller elektrischer Ausrüstungen und von Datenverarbeitungsgeräten. Auch in der Metallerzeugung haben sich die Aussichten verbessert, und die Getränkeindustrie rechnet weiter mit einem kräftigen Auslandsgeschäft. Nicht ins Bild passen die Chemie und das Papiergewerbe, die mit sinkenden Ausfuhren rechnen. Man muss dazu sagen: Das sind Erwartungen und keine tatsächlichen Zahlen. Und die Autobranche hat gezeigt, wie schnell die Stimmung von Monat zu Monat schwanken kann. Trotzdem ist es nach langer Durststrecke ein Lichtblick für eine Wirtschaft, die dringend Rückenwind braucht. An den Börsen spiegelt sich dieser Optimismus bisher nur bedingt wider. Der Dax tritt auf der Stelle und notiert mittags bei rund 25.400 Punkten. Am Montag hatte er noch 0,9 Prozent zugelegt, jetzt fehlen die Anschlusskäufer. Seit Wochen bewegt sich der Index in einer Seitwärtsspanne. Steigt er über 25.500 Punkte, nehmen Anleger Gewinne mit. Fällt er in Richtung 25.000, greifen neue Käufer zu. Belastend wirken weiterhin die hohen Energiepreise, weil sie Inflation und Konjunktur gleichermaßen unter Druck setzen können. Orientierung erhoffen sich die Anleger von den Quartalszahlen, die gerade hereinkommen, am Dienstag etwa von Beiersdorf und Porsche. Und von den Notenbanken. Die US-Notenbank Fed, die EZB und die Bank of Japan tagen in Kürze. Andreas Lipkow von CMC Markets nennt die Lage vor diesen Sitzungen besonders brisant. In den USA liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bei der Fed-Entscheidung am Mittwoch laut Marktdaten bei knapp 13 Prozent. Am Donnerstag folgen dann Zahlen zu Wirtschaftswachstum und Inflation. Für Verbraucher und Unternehmen ist das wichtig, denn davon hängt ab, wie teuer Kredite und Finanzierungen in den kommenden Monaten bleiben. Die Wall Street hatte zum Wochenstart jedenfalls Grund zur Freude. Der Dow Jones schloss 0,3 Prozent höher, der S&P 500 gewann 0,7 Prozent und der Nasdaq 0,8 Prozent. Beide Indizes beendeten damit eine zweiwöchige Verlustserie. Der Auslöser: Die Aussicht auf den Börsengang des KI-Unternehmens Anthropic. Davon profitierten vor allem Halbleiterwerte, der Branchenindex legte um 2,8 Prozent zu, liegt auf Monatssicht aber immer noch gut zwölf Prozent im Minus. Meta dagegen gab nach, weil der Konzern bis zu 95 Milliarden Dollar frisches Kapital für Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur aufnehmen will. Tesla sprang um 5,2 Prozent nach oben, nachdem Barclays die Aktie hochgestuft hatte. Und damit zu Anthropic selbst, denn die Zahlen im Börsenprospekt sind gewaltig. Das Unternehmen hat bei der US-Börsenaufsicht SEC die Unterlagen eingereicht. Gehandelt werden soll an der Nasdaq unter dem Kürzel ANT, begleitet von Goldman Sachs und Morgan Stanley. Das Ganze könnte schon in der Woche ab dem 16. November über die Bühne gehen, die Vermarktung bei Investoren soll in der Woche ab dem 9. November beginnen. Berichten zufolge könnte Anthropic mit bis zu zwei Billionen Dollar bewertet werden. Der Umsatz ist im ersten Halbjahr 2026 von 1,2 auf 16,3 Milliarden Dollar gesprungen. Gleichzeitig wuchs der Nettoverlust von 13 auf rund 80,7 Milliarden Dollar, vor allem wegen des Baus von Rechenzentren. Das zeigt, wie kapitalhungrig das KI-Geschäft ist: Es wächst rasant, verschlingt aber enorme Summen. Spannend ist auch, was in den Risikohinweisen steht. Anthropic nennt Missbrauch, etwa bei Cyberangriffen, den Verlust menschlicher Kontrolle, autoritären Missbrauch und wirtschaftliche Verwerfungen. Außerdem warnt das Unternehmen vor Haftungsansprüchen, die den Versicherungsschutz übersteigen könnten. Der Konkurrent OpenAI hat seinen eigenen Börsengang nach einer Serie von Hackerangriffen durch KI-Agenten zunächst verschoben. Für Anleger heißt das: Die Chancen sind groß, aber die Unsicherheit ist es auch. Dazu passt, was gerade in Berlin passiert. Nach einer kritischen Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP, wegen der zahlreiche Websites vorsorglich vom Netz genommen wurden, verlangt die Grünen-Fraktion im Bundestag strengere Regeln für KI-Anbieter. Im Antrag stehen verbindliche Sicherheitsstandards, unabhängige Prüfungen und klare Haftungsregeln, auch für Führungsetagen. Außerdem soll die Regierung prüfen, wie sich autonome KI-Systeme im Notfall sicher abschalten lassen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, hatte vor massiven Angriffskampagnen und dem Abgreifen sensibler Kundendaten gewarnt. Marc Henrichmann von der CDU sprach von einem Wendepunkt, weil KI bislang kaum ausnutzbare Schwachstellen zu echten Einfallstoren mache. Die Koalition will das BSI im Haushaltsentwurf für 2027 deutlich stärken, und Digitalminister Karsten Wildberger hat einen Ausbau des KI-Sicherheitsinstituts angekündigt, allerdings ohne Zeitplan oder feste Mittel. Beim Digitalgipfel am 2. und 3. November soll das Thema im Mittelpunkt stehen. Für Unternehmen heißt das: Cybersicherheit und KI-Haftung werden vom Randthema zur Chefsache. Ganz handfest wird es bei Infineon. Der Chiphersteller baut sein Werk im österreichischen Villach aus und steckt 1,1 Milliarden Euro in eine neue Fertigung für Stromsparchips aus Galliumnitrid, kurz GaN. Das Material schaltet schneller und verliert weniger Energie als herkömmliches Silizium. Infineon spricht von der weltweit ersten Hochvolumenfertigung für solche Leistungshalbleiter. Produziert wird auf größeren 300-Millimeter-Wafern, und das ist wichtig: Je größer die Scheiben, desto niedriger die Stückkosten. Bislang ist GaN deutlich teurer als Silizium, und standardmäßig werden die Chips noch auf 150-Millimeter-Wafern gefertigt. Der Produktionsstart ist für Ende kommenden Jahres geplant, die Investitionen laufen bis 2034, und der österreichische Staat steuert Beihilfen von 319 Millionen Euro bei. Konzernchef Jochen Hanebeck nennt das ein klares Bekenntnis zur technologischen Souveränität Europas. Im Sommer hatte er bereits eine fünf Milliarden Euro teure Fabrik in Dresden eröffnet. Infineon setzt also konsequent darauf, dass Europa bei Chips für effiziente Energie eine eigene Rolle spielt. Zum Schluss ein Blick auf ein Thema, das viele Menschen persönlich betrifft: die Altersvorsorge. Das neue, staatlich geförderte Altersvorsorgedepot lässt einen möglichen Billionenmarkt entstehen, und Banken, Broker und Versicherer liefern sich einen harten Wettbewerb. Sparer sollen bis zu 540 Euro pro Jahr und 300 Euro pro Kind vom Staat bekommen. Wie ruppig der Kampf um Kunden schon ist, zeigt eine Episode aus München: Der Onlinebroker Scalable Capital fragte auf einer haushohen Plakatwand am Stachus „Bist du besteuert?“. Der Lebensversicherer Bayerische konterte mit einer nächtlichen Projektion: „Bist du beraten? Altersvorsorge braucht mehr als eine App.“ Das ist unterhaltsam, zeigt aber den eigentlichen Streit: Digital und günstig gegen persönlich und beratend. Für Verbraucher dürfte der Wettbewerb gut sein, weil Anbieter über Preise und Leistungen konkurrieren. Sie sollten aber genau hinschauen, was sie am Ende zahlen. Was bleibt von diesem Tag? Die Industrie blickt wieder etwas zuversichtlicher auf das Auslandsgeschäft, während die Märkte vor den Zinsentscheidungen noch abwarten. Gleichzeitig verschiebt die KI Geld, Risiken und politische Prioritäten in einem Tempo, das alle Beteiligten fordert. Das waren die wichtigsten Punkte für heute: die steigenden Exporterwartungen, der seitwärts laufende Dax vor den Notenbanksitzungen, die Milliarden für Infineon in Villach, der mögliche Rekord-Börsengang von Anthropic und der Wettstreit ums Altersvorsorgedepot. Morgen schauen wir wieder auf die Entscheidungen der Notenbanken und ihre Folgen. Bis dahin, machen Sie es gut. Und noch ein Hinweis: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe finden Sie auf unserer Website.

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

Feedback

Fehler gefunden?

Die Pipeline ist automatisiert — gelegentliche Fehler passieren. Wir korrigieren auf Hinweis. Mehr Details unter Korrekturen.

corrections@login-online.com