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Wirtschaft im Fokus
Folge 11702.11.202611:55 KI-vertont

Gas aus Russland via Ukraine, KI bei Bayer, Paketgebühr und Binance-Hack (02.11.2026)

Die USA treiben russische Gaslieferungen über die Ukraine voran. Dazu: Bayer setzt auf KI, Wohnkosten bremsen das Wachstum, die EU verlangt Paketgebühren und Binance ringt nach dem Hack um Reserven.

Themen

In dieser Folge

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  1. 01

    USA treiben Plan für russische Gaslieferungen über die Ukraine nach Europa voran

    Handelsblatt

    Die US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff sollen bei ihren Reisen nach Moskau und Kiew im September einen Plan für russische Gaslieferungen durch die Ukraine nach Europa vorangetrieben haben. Das Gas würde über einen US-Zwischenhändler verkauft, um europäische Beschränkungen zu umgehen. Der Vorschlag ruht derzeit, nachdem die Ukraine ihre Angriffe auf russische Raffinerien auf Druck von Präsident Donald Trump zeitweise eingestellt und inzwischen wieder aufgenommen hat.

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  2. 02

    Bayer setzt auf KI: Sai Jasti soll den Dax-Konzern effizienter machen

    Manager Magazin

    Sai Jasti, US-Amerikaner und KI-Chef von Bayer, soll den Dax-Konzern mithilfe künstlicher Intelligenz umbauen. Ziel der KI-Transformation ist es, die Abläufe im Unternehmen effizienter zu gestalten.

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  3. 03

    Britische Steuerbehörde prüft, ob BCG-Partner steuerlich als Angestellte gelten

    Handelsblatt Unternehmen

    Die britische Steuerbehörde HMRC untersucht laut Financial Times die Partnerstruktur der Boston Consulting Group und prüft, ob einige Partner steuerlich als Angestellte einzustufen sind. Anlass ist ein Urteil des britischen Supreme Court zugunsten der Behörde im Fall des Hedgefonds BlueCrest Capital, das alle Firmen in der Rechtsform der LLP betrifft. Sollte sich HMRC durchsetzen, drohen BCG Steuernachzahlungen, Zinsen und Strafen.

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  4. 04

    Daniel Stelter: Warum die Realzinsen sinken müssen, um die Staatsschulden tragbar zu halten

    Handelsblatt

    Der Kommentar zeigt am Beispiel Frankreichs, wie sich die Lage verschuldeter Staaten gewandelt hat: Lagen die Zinsen 2020 noch weit unter der Wachstumsrate, übersteigen sie diese heute deutlich. Da Steuererhöhungen und Einsparungen politisch kaum durchsetzbar sind, hält der Autor eine „finanzielle Repression“ mit hoher Inflation und niedrigen Nominalzinsen für den wahrscheinlichsten Ausweg. Für Staaten wäre das eine gute, für Gläubiger und Sparer eine schlechte Nachricht.

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  5. 05

    Gutachten: Hohe Wohnkosten bremsen das Wirtschaftswachstum in Deutschland

    Handelsblatt

    Der wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium kommt in einem neuen Gutachten zu dem Schluss, dass teure Wohnungen in Wachstumsregionen die Mobilität von Arbeitskräften behindern. Dadurch sinken Wachstum und Produktivität, was nach Einschätzung der Experten erhebliche volkswirtschaftliche Kosten verursacht. Mehr Wohnraum zu schaffen sei deshalb eine zentrale Aufgabe der Wirtschaftspolitik.

    Original
  6. 06

    Dilemma beim KI-Einsatz: Wenn Entscheidungshilfe die eigene Urteilskraft schwächt

    FAZ Wirtschaft

    Der Artikel schildert am Beispiel einer jungen Managerin, wie sich Führungskräfte bei Entscheidungen auf Künstliche Intelligenz stützen und dabei Gefahr laufen, die eigene Urteilsfähigkeit zu verlieren. Sie lässt die Frage nach der Weiterbeauftragung eines problematischen Lieferanten von einem KI-System analysieren und erhält eine Empfehlung samt Argumenten, Risiken und Handlungsvorschlag. Als sich die Lage zuspitzt, fällt es ihr schwer, die Situation selbst einzuschätzen.

    Original
  7. 07

    SAP-Vorstand Saueressig verweist auf europäische Technologieführer wie ASML und Carl Zeiss

    FAZ Wirtschaft

    SAP-Vorstand Saueressig hebt hervor, dass Europa mit Unternehmen wie ASML und Carl Zeiss über wichtige Technologieführer verfügt. Der Beitrag löst unter Lesern eine Debatte über Künstliche Intelligenz aus, in der es um die Verlässlichkeit KI-gestützter Softwareentwicklung, die Folgen für die Mathematikausbildung und die Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt geht.

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  8. 08

    EU erhebt ab November Bearbeitungsgebühr von zwei Euro auf Pakete aus Drittländern

    Süddeutsche Wirtschaft

    Für im Internet bestellte Waren aus Nicht-EU-Ländern wie China, den USA oder der Schweiz wird ab November eine unbefristete Bearbeitungsgebühr von zwei Euro fällig. Sie soll die Flut von Billigpaketen eindämmen und Mehrkosten decken, ergänzend zu den seit Juli geltenden Zollabgaben auf günstige Warensendungen. Zahlen müssen Onlinehändler oder Importeure, doch Branchenvertreter erwarten, dass die Kosten teilweise an die Verbraucher weitergegeben werden.

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  9. 09

    Nach Rekord-Hack: Binance deckt den Schaden, doch das Sicherheitspolster schrumpft stark

    WirtschaftsWoche

    Nach einem Angriff, bei dem Hacker innerhalb von 20 Minuten Kryptowerte im Wert von 6,3 Milliarden Dollar von Binance erbeuteten, hat die Börse nach eigenen Angaben 95 Prozent der gestohlenen Werte zurückgekauft. Ein befürchteter Bankrun blieb aus, und auch die Kurse von Bitcoin und dem Binance-Coin BNB gaben nur um etwa fünf Prozent nach. Allerdings sind der Sicherheits- und der Versicherungsfonds deutlich geschrumpft, sodass offen ist, wie gut Binance weitere Angriffe verkraften könnte.

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  10. 10

    Euronext: David Knibbe von der NN Group soll 2027 auf Stéphane Boujnah folgen

    Manager Magazin

    Der Börsenbetreiber Euronext bekommt einen neuen Chef: Stéphane Boujnah gibt sein Amt im Mai 2027 auf, sein Nachfolger soll David Knibbe werden, der derzeit die NN Group leitet. Bei der NN Group übernimmt Tjeerd Bosklopper, bislang für das niederländische Geschäft zuständig, die Nachfolge von Knibbe.

    Original
FAQ

Häufige Fragen

Was soll der US-Plan für russische Gaslieferungen über die Ukraine nach Europa vorsehen?

Laut Bericht sollen die US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff im September in Moskau und Kiew einen Plan vorangetrieben haben, nach dem russisches Gas durch die Ukraine nach Europa fließt. Verkauft würde es über einen US-Zwischenhändler, um europäische Beschränkungen zu umgehen. Der Vorschlag ruht derzeit, weil die Ukraine ihre Angriffe auf russische Raffinerien auf Druck von Präsident Trump zeitweise eingestellt und inzwischen wieder aufgenommen hat.

Was will Bayer mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz erreichen?

Bayer will den Konzern mithilfe von KI umbauen und die Abläufe im Unternehmen effizienter gestalten. Verantwortlich dafür ist KI-Chef Sai Jasti.

Warum prüft die britische Steuerbehörde HMRC die Partnerstruktur von BCG?

Laut Financial Times untersucht HMRC, ob einige BCG-Partner steuerlich als Angestellte gelten. Anlass ist ein Urteil des britischen Supreme Court zugunsten der Behörde im Fall des Hedgefonds BlueCrest Capital, das alle Firmen in der Rechtsform der LLP betrifft. Setzt sich HMRC durch, drohen BCG Steuernachzahlungen, Zinsen und Strafen.

Warum müssen laut Daniel Stelter die Realzinsen sinken, damit Staatsschulden tragbar bleiben?

Am Beispiel Frankreichs zeigt Stelter, dass die Zinsen 2020 noch weit unter der Wachstumsrate lagen, sie heute aber deutlich darüber liegen, was die Schuldentragfähigkeit verschlechtert. Da Steuererhöhungen und Einsparungen politisch kaum durchsetzbar sind, hält er „finanzielle Repression“ mit hoher Inflation und niedrigen Nominalzinsen für den wahrscheinlichsten Ausweg. Für Staaten wäre das vorteilhaft, für Gläubiger und Sparer nachteilig.

Wie bremsen hohe Wohnkosten das Wirtschaftswachstum in Deutschland?

Laut Gutachten des wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium behindern teure Wohnungen in Wachstumsregionen die Mobilität von Arbeitskräften. Das senkt Wachstum und Produktivität und verursacht erhebliche volkswirtschaftliche Kosten. Mehr Wohnraum zu schaffen gilt den Experten daher als zentrale wirtschaftspolitische Aufgabe.

Vollständiges Transkript

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Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Heute geht es um Gas, Zinsen und Schulden, um Wohnkosten als Wachstumsbremse, um Künstliche Intelligenz in den Chefetagen und um eine neue Gebühr, die bald viele Online-Bestellungen betrifft. Ich starte mit der Energiepolitik, denn da gibt es eine Meldung mit Sprengkraft. Laut Handelsblatt, das sich auf nicht namentlich genannte Vertreter aus den USA, Europa und der Ukraine beruft, haben die US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff bei ihren Reisen nach Moskau und Kiew im September einen Plan vorangetrieben. Russisches Gas soll durch die Ukraine nach Europa fließen, und zwar verkauft über einen US-Zwischenhändler. Der Zweck: europäische Beschränkungen zu umgehen. Der Vorschlag liegt derzeit auf Eis. Hintergrund ist, dass die Ukraine auf Druck von Präsident Donald Trump zeitweise ihre Angriffe auf russische Raffinerien eingestellt hatte, sie inzwischen aber wieder aufgenommen hat. Das Verhältnis zwischen Washington und Kiew gilt als belastet. Dazu passt: Vor einem Monat sollen Trump und Kremlchef Putin vereinbart haben, dass die USA auf schärfere Russland-Sanktionen verzichten. Im Gegenzug soll Moskau begrenzte Mengen Diesel für den Weltmarkt liefern, um die steigenden Ölpreise zu dämpfen. Warum ist das wichtig? Energiepreise wirken direkt auf Inflation, Industrie und Haushaltsbudgets. Und es zeigt, wie stark Energiepolitik, Sanktionen und Preisdruck inzwischen miteinander verwoben sind. Ob aus dem Gasplan etwas wird, hängt vor allem davon ab, wie sich das Verhältnis zwischen Washington und Kiew entwickelt. Damit zu den Zinsen, denn auch da geht es um das große Ganze. Der Ökonom Daniel Stelter macht im Handelsblatt am Beispiel Frankreichs deutlich, wie sehr sich die Lage verschuldeter Staaten gedreht hat. Im Oktober 2020 lagen Frankreichs Zinsen fast vier Prozentpunkte unter der Wachstumsrate der Wirtschaft. Das ist ein Traum für jeden Schuldner, denn die Schuldenlast wächst dann relativ gesehen kaum. Heute liegt der Zins für französische Staatsanleihen zwei Prozentpunkte über der Wachstumsrate. Stelter nennt mehrere Gründe: das Ende der Negativzinsen, die Inflation nach der enormen Ausweitung der Geldmenge, längere Hochzinsphasen der Notenbanken, höhere Aufschläge für lange Laufzeiten und die gestiegene Nachfrage amerikanischer Unternehmen nach Kapital für KI-Investitionen. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds liegt Frankreichs Zinslast bei rund 2,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das ist weniger als in Großbritannien, den USA oder Italien. Aber in fünf Jahren dürfte Frankreich laut dem Text 3,7 Prozent aufwenden müssen. Stelters These: Weil Steuererhöhungen und Sparpakete politisch kaum durchsetzbar sind, sei eine sogenannte finanzielle Repression der wahrscheinlichste Ausweg. Das heißt, relativ hohe Inflation bei niedrigen Nominalzinsen. Für Staaten wäre das bequem, für Sparer und Gläubiger eine schlechte Nachricht, weil ihr Geld real an Wert verliert. Er verweist aber auch auf Analysen des Wirtschaftshistorikers Paul Schmelzing, wonach frühere Zinsanstiegsphasen nur rund zehn Jahre dauerten. Würde sich das wiederholen, wäre der Höhepunkt schon erreicht. Rodrigo Valdés vom IWF sagte bei der Vorstellung des Fiscal Monitor im Oktober, die fiskalischen Risiken stiegen, doch eine angemessene Reaktion fehle in vielen Ländern weitgehend. Für uns heißt das: Das Thema Staatsschulden und Zinsen bleibt auf der Tagesordnung, auch für Anleger und Sparer. Und von den Staatsfinanzen zum Wachstum in Deutschland. Ein neues Gutachten des wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium, das dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, kommt zu einem klaren Schluss: Hohe Wohnkosten bremsen die Wirtschaft. Der Beirat besteht aus 37 Ökonominnen, Ökonomen und Juristen und berät Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die Logik ist einfach. Wenn Wohnungen in boomenden Regionen zu teuer sind, ziehen Arbeitskräfte nicht dorthin, wo sie am produktivsten wären. Das mindert Wachstum und Produktivität. Beiratsvorsitzender Felix Bierbrauer sagt, der Volkswirtschaft gingen Chancen verloren, wenn Menschen einen besser bezahlten Job mangels bezahlbarer Wohnung nicht annehmen können. Und der federführende Autor Christian Bayer bringt es so auf den Punkt: Die Investitionsschwäche in Deutschland sei vor allem eine Bauschwäche. Das ist spannend, weil Wohnungsbau oft als Sozialthema gilt, hier aber als Standortfrage auftaucht. Mehr Wohnraum ist demnach auch Wirtschaftspolitik. Ob die Politik das aufgreift, wird sich zeigen. Jetzt zu den Unternehmen, und da dominiert heute das Thema Künstliche Intelligenz. Beim Dax-Konzern Bayer soll KI-Chef Sai Jasti, ein US-Amerikaner, das Unternehmen mithilfe von KI umbauen. Das Manager Magazin spricht von einer KI-Transformation, Ziel ist, die Abläufe effizienter zu machen. Das passt in einen Trend, den man gerade bei vielen großen Konzernen sieht: KI soll Kosten senken und Prozesse beschleunigen. Wie das im Alltag aussehen kann und wo die Risiken liegen, zeigt ein Beitrag in der FAZ. Eine junge Managerin muss entscheiden, ob ihr Unternehmen einen Lieferanten trotz wiederholter Probleme weiter beauftragt. Sie lässt die Frage von einem KI-System analysieren und bekommt eine Empfehlung mit Argumenten, Risiken und Handlungsvorschlag. Dann spitzt sich die Lage zu: Der Lieferant droht mit rechtlichen Konsequenzen, die Mitarbeiter sind uneins. Und plötzlich fällt es der Managerin schwer, die Situation selbst einzuschätzen. Die Pointe ist, dass Entscheidungshilfe die eigene Urteilskraft schwächen kann, wenn man sie zu oft aus der Hand gibt. Für Unternehmen heißt das, dass KI die Analyse liefern kann, die Verantwortung aber bei Menschen bleiben muss. Dazu passt eine Leserdebatte, die ein Beitrag mit SAP-Vorstand Saueressig ausgelöst hat. Er verwies darauf, dass Europa mit Unternehmen wie ASML und Carl Zeiss über echte Technologieführer verfügt. Die Leser diskutieren daraufhin über KI. Ein Leser meint, KI spare bei Einmalprogrammen Zeit, habe aber bei dauerhaft genutzten Systemen Nachteile, vor allem wegen mangelhafter Dokumentation und Transparenz. Was nütze eine Zuverlässigkeit von 99,999 Prozent, wenn man die Fehlerstellen nicht kennt? Ein anderer Leser erwartet, dass KI viele Arbeitsplätze ersetzt und die verbleibende Arbeit auf mehr Schultern verteilt wird. Das hält er für eine Entlastung des aus seiner Sicht angespannten deutschen Arbeitsmarkts. Das sind Einzelmeinungen, aber sie zeigen, worum es geht: um Verlässlichkeit, um Ausbildung und darum, was KI mit Jobs und Löhnen macht. Weiter mit einem Steuerfall, der die Beratungsbranche beschäftigt. Die britische Steuerbehörde HMRC untersucht laut Financial Times die Partnerstruktur der Boston Consulting Group. Es geht um die Frage, ob einige Partner steuerlich als Angestellte gelten. Anlass ist ein Urteil des britischen Supreme Court im Fall des Hedgefonds BlueCrest Capital. Das Gericht wies die Berufung einstimmig ab. Das Verfahren wird auf 200 Millionen Pfund beziffert, und es betrifft grundsätzlich alle Firmen in der Rechtsform der LLP. Für BCG ist das heikel: Im britischen Geschäft gab es im vergangenen Jahr mehr als 100 Mitglieder der LLP. Gelten Führungskräfte als selbstständige Partner, entfallen Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung. BCG schreibt selbst, die Prüfung könne erhebliche Auswirkungen auf die Finanzen des britischen Geschäfts haben, hat aber keine Rückstellung gebildet. Einen Mittelabfluss hält das Unternehmen nicht für wahrscheinlich. Zusätzlich verlor BCG im Januar einen Streit über Auszahlungen an 63 Managing Directors und Partner, die als niedriger besteuerte Kapitalgewinne eingestuft worden waren. Das Gericht sah darin Einkommen. Dafür stellte BCG 101,6 Millionen Pfund zurück und zahlte oder versprach betroffenen Partnern in diesem Jahr 128,6 Millionen Pfund. BCG erklärt, alle steuerlichen Pflichten einzuhalten und mit HMRC im Gespräch zu sein. Jetzt wird es konkret für Verbraucher. Ab November erhebt die EU eine unbefristete Bearbeitungsgebühr von zwei Euro auf Pakete aus Nicht-EU-Ländern, etwa aus China, den USA oder der Schweiz. Die Gebühr fällt pro Warenposition an, also grob pro Produktgruppe, etwa Schrauben, Schuhe oder Stifte. Sie soll die Flut von Billigpaketen eindämmen und Mehrkosten decken, zusätzlich zu den Zollabgaben auf günstige Sendungen, die schon seit Juli gelten. Zahlen müssen formal die Onlinehändler oder Importeure, nicht die Endkunden. Besonders betroffen dürften Anbieter wie Shein, Temu oder AliExpress sein. Aber Branchenvertreter rechnen damit, dass ein Teil der Kosten bei den Kunden landet. Stephan Tromp vom Handelsverband HDE erwartet teilweise höhere Produktpreise. Alien Mulyk vom Bevh sieht vor allem bei Niedrigpreisprodukten mit sehr kleiner Gewinnmarge Aufschläge kommen. Heißt für Verbraucher: Das Schnäppchen aus Fernost dürfte etwas teurer werden. Für den europäischen Handel könnte es dagegen fairere Wettbewerbsbedingungen bedeuten. Zum Schluss noch ein Blick in die Kryptowelt. Bei der Börse Binance haben Hacker innerhalb von 20 Minuten Kryptowerte im Wert von 6,3 Milliarden Dollar erbeutet. Das ist ein Rekord. Laut WirtschaftsWoche deckt Binance den Schaden, doch das Sicherheitspolster der Börse schrumpft dadurch stark. Das zeigt, wie verletzlich auch große Handelsplätze bleiben und wie wichtig finanzielle Reserven für das Vertrauen der Kunden sind. Was bleibt an diesem Tag? Zinsen, Schulden und Energiepreise bestimmen weiter die Rahmenbedingungen, vom Gaspoker bis zu Frankreichs Haushalt. Hohe Wohnkosten bremsen das Wachstum, und die KI verändert, wie Unternehmen arbeiten und entscheiden. Dazu kommen höhere Kosten für Billigpakete und ein Rekord-Hack am Kryptomarkt. Das war es für heute von mir mit dem Gasplan über die Ukraine, der Zinsfrage bei den Staatsschulden, dem Wohnungsmangel als Wachstumsbremse, der KI in den Konzernen und der neuen Zwei-Euro-Gebühr auf Pakete aus Drittländern. Morgen bin ich wieder für Sie da. Dieser Podcast ist übrigens vollständig KI-generiert, und alle Quellen und Hintergründe finden Sie auf unserer Website. Bis morgen, bleiben Sie neugierig!

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

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