loginradio
Geld & Alltag
Folge 6928.10.202610:47 KI-vertont

Verbraucher-Update: Krankenversicherung, Festgeld-Falle, Neuerungen (28.10.2026)

Ratgeber zur Krankenversicherung, Neuerungen im November von Euro-7 bis Kleinkredit-Regeln, die Festgeld-Falle und Banken, die bei Krediten auf die Bremse treten: Das hören Sie heute.

Themen

In dieser Folge

05
  1. 01

    Verbraucherzentralen bündeln Ratgeber zu gesetzlicher und privater Krankenversicherung

    Verbraucherzentrale Geld

    Die Verbraucherzentralen bieten eine Übersicht ihrer Ratgeberartikel rund um die Krankenversicherung, etwa zu Kassenleistungen beim Zahnarzt, Auslandsreisekrankenversicherung, Beitragssteigerungen in der privaten Versicherung und Bonusprogrammen der Kassen. Weitere Themen sind die elektronische Patientenakte, die Familienversicherung, die freiwillige gesetzliche Versicherung sowie Vorsorgeuntersuchungen und Hilfsmittel. Zudem geht es um Rechte bei Leistungsablehnungen und um das Gesundheitsdatennutzungsgesetz.

    Original
  2. 02

    Neuerungen im November: Familienticket, strengere BNPL-Regeln und Euro-7-Norm

    n-tv Ratgeber

    Im November treten mehrere Änderungen für Verbraucher in Kraft: Die Deutsche Bahn macht das Familienticket zum Dauerangebot, und für "Buy now, pay later"-Angebote gelten ab dem 20. November strengere Prüfpflichten. Zudem endet die Wechselfrist für die Kfz-Versicherung am 30. November, und für neue Pkw-Typgenehmigungen gilt ab dem 29. November die Euro-7-Norm. Hinzu kommen Termine wie die Bekanntgabe des Krankenkassen-Zusatzbeitrags, Rabattaktionen und der Start der ersten Weihnachtsmärkte.

    Original
  3. 03

    Festgeld: Warum die beliebte Anlageform oft eine schlechte Wahl ist

    Spiegel Geld

    Der Beitrag befasst sich mit Festgeld als weit verbreiteter Form der Geldanlage. Er stellt die Einschätzung in den Mittelpunkt, dass sich diese Anlageform trotz ihrer Beliebtheit für Anleger häufig nicht als gute Wahl erweist.

    Original
  4. 04

    EZB-Umfrage: Banken im Euro-Raum verschärfen Kreditvergabe an Unternehmen und Immobilienkäufer

    Handelsblatt

    Banken im Euro-Raum haben ihre Standards für Unternehmenskredite im dritten Quartal weiter verschärft, vor allem wegen gestiegener Kreditrisiken. Laut der EZB-Kreditumfrage sind die Institute auch bei Immobilien- und Konsumentenkrediten vorsichtiger geworden, während die Nachfrage wegen des höheren Zinsniveaus sinkt. Für das vierte Quartal erwarten die Banken eine weitere Verschärfung.

    Original
  5. 05

    Neuerungen im November 2026: Euro-7-Norm, Kleinkredit-Regeln, Lohnsteuerfreibetrag und Kfz-Kündigung

    Focus Finanzen

    Im November 2026 greifen mehrere Änderungen für Verbraucher: Ab dem 29. November gilt die Euro-7-Norm für neue Typgenehmigungen von Pkw, und ab dem 20. November werden Kleinkredite und „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Angebote strenger reguliert. Zugleich können Beschäftigte einen Lohnsteuerfreibetrag für 2027 beantragen, und Autofahrer müssen ihre Kfz-Versicherung bis zum 30. November kündigen, wenn der Vertrag zum Jahresende enden soll. Außerdem startet am 23. November die Black Week, der Black Friday folgt am 27. November.

    Original
FAQ

Häufige Fragen

Ab wann gelten strengere Regeln für Kleinkredite und „Buy now, pay later“-Angebote?

Ab dem 20. November werden Kleinkredite und „Buy now, pay later“-Angebote strenger reguliert. Anbieter müssen dann strengere Prüfpflichten erfüllen.

Was bedeutet die Euro-7-Norm ab dem 29. November für Pkw?

Ab dem 29. November gilt die Euro-7-Norm für neue Typgenehmigungen von Pkw. Sie betrifft damit neu zugelassene Fahrzeugtypen, nicht automatisch bereits genehmigte Modelle.

Wie verändert sich laut EZB-Umfrage die Kreditvergabe an Unternehmen im Euro-Raum?

Die Banken haben ihre Standards für Unternehmenskredite im dritten Quartal weiter verschärft, vor allem wegen gestiegener Kreditrisiken. Auch bei Immobilien- und Konsumentenkrediten sind sie vorsichtiger, und für das vierte Quartal erwarten sie eine weitere Verschärfung.

Bis wann muss die Kfz-Versicherung gekündigt werden, wenn sie zum Jahresende enden soll?

Die Kündigung muss bis zum 30. November erfolgen, wenn der Vertrag zum Jahresende enden soll. Das ist zugleich die Wechselfrist für einen neuen Kfz-Versicherer.

Warum gilt Festgeld trotz seiner Beliebtheit oft als schlechte Wahl?

Festgeld ist eine weit verbreitete Form der Geldanlage. Ein aktueller Beitrag kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass es sich für Anleger häufig nicht als gute Wahl erweist, und empfiehlt, es kritisch zu prüfen.

Vollständiges Transkript

Transkript ein-/ausblenden

Martin: Hallo und herzlich willkommen bei Geld & Alltag. Ich bin Martin, und wie immer habe ich Nina an meiner Seite. Nina, schön, dass du da bist.

Nina: Hallo Martin, hallo zusammen. Ich bin gespannt. Ich habe die Themen schon überflogen, und bei einigen frage ich mich, was das konkret für mein Konto bedeutet.

Martin: Genau darum geht es. Wir haben heute vier Themen: Ratgeber der Verbraucherzentralen zur Krankenversicherung, Änderungen im November, eine Einschätzung zum Festgeld und eine neue Kreditumfrage der EZB. Starten wir mit der Krankenversicherung.

Nina: Okay. Was ist da passiert?

Martin: Die Verbraucherzentralen haben ihre Ratgeber rund um die gesetzliche und private Krankenversicherung gebündelt. Es geht um Kassenleistungen beim Zahnarzt, um die Auslandsreisekrankenversicherung, um Beitragssteigerungen in der privaten Versicherung und um Bonusprogramme der Kassen. Auch die elektronische Patientenakte und die Familienversicherung kommen vor.

Nina: Die elektronische Patientenakte, die ePA, ist ja gerade überall ein Thema. Was gilt da aktuell?

Martin: Seit Oktober 2025 müssen Praxen, Apotheken und Kliniken bestimmte Daten in die ePA eintragen. Für Versicherte heißt das: Es lohnt sich, mal nachzuschauen, was dort überhaupt steht und wer Zugriff hat. Ob man etwas ändern möchte, bleibt eine persönliche Entscheidung.

Nina: Mhm. Und was ist mit abgelehnten Anträgen? Ich kenne jemanden, der monatelang auf eine Antwort der Kasse gewartet hat.

Martin: Dazu gibt es klare Fristen. Nach dem Patientenrechtegesetz muss eine Krankenkasse einen Leistungsantrag innerhalb von drei Wochen nach Eingang entscheiden. Ist ein Gutachter nötig, verlängert sich die Frist auf fünf Wochen. Wer wartet, sollte also das Eingangsdatum des Antrags festhalten.

Nina: Gut zu wissen. Und die private Versicherung? Da steigen die Beiträge ja immer mal wieder.

Martin: Ja. Private Versicherer informieren ihre Kundschaft regelmäßig zum Jahreswechsel über steigende Beiträge. Das kann besonders ältere Versicherte finanziell belasten. Zum Ratgeber der Verbraucherzentralen gehört deshalb auch ein Musterbrief. Wer wählen kann, also etwa hauptberuflich Selbstständige, Freiberufler oder Angestellte mit höherem Einkommen, sollte sich die Folgen gut ansehen. Das gilt besonders für die langfristige Beitragsentwicklung.

Nina: Und das Gesundheitsdatennutzungsgesetz? Der Name klingt schon nach Behörde.

Martin: [laughs] Stimmt. Kurz gesagt: Gesetzliche Krankenkassen dürfen dadurch Abrechnungsdaten ihrer Versicherten auswerten, um mögliche Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen. Wie man das findet, ist eine Frage für sich. Wichtig ist, dass man weiß, dass es das gibt.

Nina: Und im Urlaub? Ich dachte immer, die Krankenkasse deckt das ab.

Martin: Im Ausland ist der Schutz der gesetzlichen Kasse eingeschränkt, teils gibt es gar keinen. Deshalb empfehlen die Verbraucherzentralen eine private Reisekrankenversicherung. Und noch ein Hinweis zur Kostenerstattung in der gesetzlichen Kasse: Da können Kosten bei den Versicherten hängen bleiben, und die Wahl lässt sich nur unter Einhaltung von Fristen wieder rückgängig machen.

Nina: Dann also lieber vorher nachlesen als hinterher ärgern. Weiter im Text: Was ändert sich im November?

Martin: Da kommt einiges zusammen. Fangen wir mit der Bahn an. Das Familienticket wird zum Dauerangebot. Es kostet 99,99 Euro für Hin- und Rückfahrt im ICE, inklusive Sitzplatzreservierung, und gilt für Gruppen bis zu fünf Personen. Der Verkauf läuft seit dem 26. Oktober.

Nina: Das war doch erst befristet?

Martin: Genau. Wegen der hohen Nachfrage in den Sommerferien nimmt die Bahn es fest ins Sortiment. Für Familien, die ein paar Mal im Jahr verreisen, kann das den Vergleich mit anderen Preisen lohnenswert machen. Ob es sich rechnet, hängt aber von Strecke und Reisezeit ab.

Nina: Okay. Und dann dieses Buy now, pay later. Das kennt man ja vom Online-Einkauf.

Martin: Richtig, Jetzt kaufen, später bezahlen. Ab dem 20. November gelten dafür strengere Regeln. Anbieter müssen bei Ratenkäufen, Minikrediten und solchen Angeboten die Kreditwürdigkeit der Kunden verbindlich prüfen. Das gilt auch bei Beträgen unter 200 Euro. Zinsfreie Finanzierungen und viele dieser Angebote fallen stärker unter das Verbraucherkreditrecht.

Nina: Heißt das, ich bekomme dann schwerer so einen Aufschub?

Martin: Möglich. Wer finanziell knapp dran ist, könnte künftig öfter abgelehnt werden. Die Idee dahinter ist, dass man sich bei kleinen Beträgen nicht unbemerkt verschuldet. Außerdem wird das bislang unter bestimmten Voraussetzungen unbefristete Widerrufsrecht bei Allgemein-Verbraucherdarlehen auf zwölf Monate und 14 Tage begrenzt.

Nina: Mhm, verstehe. Und beim Auto? Euro 7 hört man jetzt öfter.

Martin: Ab dem 29. November gilt Euro 7 für neue Typgenehmigungen von Pkw. Wichtig: Bestandsfahrzeuge bleiben uneingeschränkt nutzbar. Neu sind Grenzwerte für Bremsabrieb, ab Sommer 2028 kommt der Reifenabrieb dazu. Bei Elektroautos und Plug-in-Hybriden müssen nach fünf Jahren oder 100.000 Kilometern noch mindestens 80 Prozent der Batteriekapazität vorhanden sein.

Nina: Und danach?

Martin: Nach acht Jahren oder 160.000 Kilometern sind es mindestens 72 Prozent. Für Käufer neuer Elektroautos ist das eine Haltbarkeitsvorgabe für die Batterie. Mehr sollte man daraus aber nicht ableiten.

Nina: Dann noch die Kfz-Versicherung. Da gibt es doch immer diese Frist im November.

Martin: Ja, der 30. November. Wenn der Vertrag zum 31. Dezember enden soll, muss die Kündigung bis dahin beim Versicherer eingegangen sein. Ein Wechsel ist dann zum 1. Januar möglich. Bei einer Beitragserhöhung oder nach einem Schadenfall gibt es auch später noch eine außerordentliche Kündigung.

Nina: Eingegangen, nicht abgeschickt. Das ist der Knackpunkt, oder?

Martin: Genau. Wer wechseln will, sollte nicht bis zum letzten Tag warten. Ob ein Wechsel sinnvoll ist, hängt von Leistungen und Beitrag ab. Nur auf den Preis zu schauen, reicht nicht.

Nina: Gibt es noch etwas rund ums Gehalt?

Martin: Ja, zwei Dinge. Beschäftigte können einen Lohnsteuerfreibetrag für 2027 beantragen. Der lohnt sich vor allem bei längeren Arbeitswegen, abziehbaren Kinderbetreuungskosten oder bestimmten außergewöhnlichen Belastungen. Infos dazu bietet ELSTER zum Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren. Und wer die Steuerklassenkombination ändern will, muss das bis spätestens 30. November beantragen, damit es noch für das laufende Jahr gilt.

Nina: Und der Zusatzbeitrag der Krankenkassen? Der betrifft ja fast alle.

Martin: Der GKV-Schätzerkreis erwartet für 2027 einen unveränderten durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent. Das Bundesgesundheitsministerium gibt ihn bekannt. Aber Achtung: Das ist nur ein Durchschnitt. Laut Bundesamt für Soziale Sicherung legt jede Kasse den tatsächlich erhobenen Satz selbst fest.

Nina: Also kann meine Kasse trotzdem mehr verlangen, auch wenn der Durchschnitt gleich bleibt.

Martin: Genau. Deshalb lohnt später ein Blick in die Post der eigenen Kasse. Und zum Schluss dieses Blocks: Black Week ab dem 23. November, Black Friday am 27., Cyber Monday am 30. Aktionstage bringen nicht automatisch ein gutes Angebot. Preise vergleichen und überlegen, ob man etwas wirklich braucht, hilft.

Nina: Da spricht die Erfahrung. [laughs] Okay, jetzt zum Festgeld. Das haben viele auf dem Konto, oder?

Martin: Ja, Festgeld ist beliebt. Man legt Geld für eine feste Laufzeit zu einem festen Zinssatz an. Spiegel Geld stellt dazu die Einschätzung in den Mittelpunkt, dass es trotz dieser Beliebtheit für Anleger häufig keine gute Wahl sei.

Nina: Heißt das, man sollte es lassen?

Martin: Nein, das wäre zu pauschal. Das ist eine Einschätzung, keine Empfehlung für alle. Ob Festgeld passt, hängt davon ab, wie lange man auf das Geld verzichten kann und welches Ziel man hat. Wer das Geld vielleicht bald braucht, hat andere Anforderungen als jemand mit langem Zeithorizont.

Nina: Also eher: Beliebtheit allein ist kein Qualitätsmerkmal.

Martin: So kann man es sagen. Es lohnt sich, die eigene Lage zu prüfen und bei Bedarf unabhängigen Rat einzuholen, zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale.

Nina: Gut. Und die EZB-Umfrage? Da geht es um Kredite.

Martin: Ja, um den Bank Lending Survey, die vierteljährliche Kreditumfrage der EZB unter Europas Banken. Danach haben die Banken im Euro-Raum ihre Standards für Unternehmenskredite im dritten Quartal weiter verschärft, vor allem wegen gestiegener Kreditrisiken. Auch bei Immobilien- und Konsumentenkrediten sind sie vorsichtiger geworden.

Nina: Und die Nachfrage?

Martin: Die sinkt. Die Banken berichten von geringerer Nachfrage sowohl von Firmen als auch von Verbrauchern, in erster Linie wegen des gestiegenen Zinsniveaus. Nach Angaben der Bundesbank lehnten sie vermehrt Kreditanfragen ab. Bei den Unternehmenskrediten nennt sie das den ersten Rückgang seit mehr als zwei Jahren, betroffen sind vor allem Mittelständler und lang laufende Kredite.

Nina: Und was heißt das für Leute, die bauen oder kaufen wollen?

Martin: Das Geschäft mit Immobilienkrediten hat sich über den Sommer unerwartet deutlich abgeschwächt. Für das vierte Quartal erwarten die Banken eine weitere Verschärfung. Wer eine Finanzierung plant, muss damit rechnen, dass die Prüfung genauer wird. Gute Unterlagen und ein realistischer Finanzierungsplan können helfen.

Nina: Mhm. Und das Kreditwachstum im Euro-Raum hat laut Meldung seinen Höhepunkt wohl überschritten.

Martin: Genau, offenbar. Mehr als eine Tendenz ist das aber nicht, Prognosen sollte man vorsichtig lesen.

Nina: Dann fasse ich kurz zusammen, was ich mitnehme: Fristen im Blick behalten, die Kfz-Kündigung, die Steuerklasse, den Zusatzbeitrag der eigenen Kasse.

Martin: Genau. Dazu die neuen Regeln bei Ratenkäufen und die strengere Kreditvergabe. Bei Krankenversicherung und Festgeld gilt: Es kommt auf die persönliche Situation an, und wer unsicher ist, holt sich unabhängigen Rat. Das war keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung, nur Orientierung.

Nina: Danke dir, Martin. Und danke an alle, die zugehört haben.

Martin: Dieser Podcast ist übrigens vollständig KI-generiert. Alle Quellen und Hintergründe findet ihr auf unserer Website. In der nächsten Folge gibt es wieder aktuelle Meldungen, damit ihr informiert bleibt, bessere Entscheidungen treffen könnt und den Überblick behaltet. Bis dahin alles Gute!

Nina: Macht's gut, bis zum nächsten Mal.

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

Feedback

Fehler gefunden?

Die Pipeline ist automatisiert — gelegentliche Fehler passieren. Wir korrigieren auf Hinweis. Mehr Details unter Korrekturen.

corrections@login-online.com